Zwei Monteure beim Innenausbau, die eine Metallrahmenkonstruktion in einem hellen Raum installieren.
Indem sich das neue „RigiMove“-System flexibel wiederverwenden lässt, erfüllt es hohe Anforderungen an Nachhaltigkeit. (Quelle: SAINT-GOBAIN RIGIPS GmbH)

AusbauNews 2026-02-10T11:00:00Z Trockenbau: flexibel und ohne Bauarbeiten

Rigips hat ein Wandsystem vorgestellt, das sich flexibel auf- und abbauen lässt. Es eignet sich damit besonders für Ausstellungsflächen, Büros und während Umbauten.

„RigiMove“ kommt ohne aufwändige Bauarbeiten aus. Nach Angaben des Herstellers muss weder geschraubt, gespachtelt oder geschliffen werden. Als „Grundgerüst“ dienen teleskopierbare I- und C-Modulprofile. Ausklappbare Kopf- und Fußteile sorgen für eine präzise Ausrichtung und Stabilität. Die Profile werden zwischen Boden und Decke gespannt und lassen sich über integrierte Schnellspanner fixieren.  

Auf dieser Unterkonstruktion erfolgt die Beplankung mit den zugehörigen Systemplatten. Diese verfügen über ein Nut- und Federsystem an ihren Längskanten. Darüber werden die Platten präzise und fest miteinander verbunden. Auf der Oberfläche kann ohne Spachteln direkt beschichtet werden.  

Zur Befestigung der Systemplatten sind die vertikalen Ständer mit einem Modulklettband (Hakenband) ausgestattet. Die Platten selbst verfügen rückseitig über ein Plattenklettband (Flauschband) und lassen sich so einfach und schnell montieren und später wieder abbauen.  

Zur Dämmung schlägt der Hersteller die Trennwandplatte „Akustic TP 1 Lanaé“ von Isover vor. In Kombination mit den Systemplatten erzielt die Wandkonstruktion demnach eine Schallschutzperformance von Rw = 51 dB. Für die Endbeschichtung stehen mit der Tapete „Adfors Novelio Fusion“ und dem Malervlies „Adfors Vlies EasyOff“ zwei individuell einsetzbare Varianten zur Verfügung, die sich ebenfalls einfach anbringen und später rückstandslos entfernen lassen.

zuletzt editiert am 10. Februar 2026