Absorberschott

Decke

18. October 2010 | Teilen auf:

Schalldämmung

Für die horizontale Schallübertragung zwischen nebeneinanderliegenden Räumen ist die Schalldämmung der Rohdecke ohne Einfluss. Für diese Übertragung ist die Längsschalldämmung des Doppelbodens maßgebend. Ähnlich wie bei den Unterdecken erfolgt die Schallübertragung hauptsächlich über den Hohlraum.

Durch Absorberschotts, die in den Hohlraum des Doppelbodens unterhalb der Trennwände eingebracht werden, erreicht man eine wesentliche Verbesserung der Luftschall- und Trittschall-Längsdämmung. Absorberschotts bestehen aus 200 mm breiten Mineralwollestreifen mit einem Raumgewicht 40 kg/m³, die leicht komprimiert den Hohlraum ausfüllen müssen.

Vergleichsmessungen haben ergeben, dass für die Luftschall-Längsdämmung, das Eigengewicht des Doppelbodens unerheblich ist. Die Längsschalldämmwerte des Doppelbodens von 45 .... 50 dB sind im allgemeinen besser als die der aufgesetzten Trennwände.

Bei der horizontalen Trittschalldämmung verhalten sich schwere mineralische Doppelbodenplatten besser als Platten aus Holzwerkstoffen oder Metall, weil bei der Schallübertragung von Platte zu Platte aufgrund des hohen Gewichtes mehr Schallenergie "absorbiert" wird.

Die vertikale Trittschalldämmung von Decken wird durch einen Doppelboden verbessert. Das Maß der Verbesserung ist hauptsächlich von dem Trittschallverbesserungsmaß (DLW, R) der Beläge und der Auflagerausbildung auf den Stützenköpfen der Doppelbodenplatten abhängig.

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zuletzt editiert am 23.02.2022