Am 26. Februar 2026 bringt das „6. bfb-Symposium Brandschutz & Barrierefreiheit“ Fachleute aus Brandschutz und Barrierefreiheit in den Austausch. Denn gerade bei diesen Themen prallen widersprüchliche Anforderungen und Schutzziele aufeinander. Der barrierefreie Brandschutz in Deutschland steckt noch in den Kinderschuhen, gelungene Beispiele aus der Praxis sind Mangelware.
Dass das Thema zunehmend an Bedeutung gewinnt, zeigt die neue bfb-Trendstudie 2025. 85 Prozent der Befragten bejahen die Notwendigkeit, neben der barrierefreien Zugänglichkeit auch barrierefreie Rettungswege und Evakuierungsmöglichkeiten stärker zu berücksichtigen. Diese hohe Zustimmung trifft jedoch auf fehlende Vorgaben und wenig Praxiserfahrungen – ein Missverhältnis, das das Symposium gezielt aufgreift.
Was ist beim „barrierefreien Brandschutz“ besonders zu beachten? Welche baurechtlichen Anforderungen gelten? Welche Brandschutzmaßnahmen fordert die neue DIN 18040? Wie lassen sich die besonderen Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in Brandschutz- und Evakuierungskonzepten angemessen berücksichtigen? Welche baulichen, technischen und organisatorischen Lösungen gibt es?
Das „bfb-Symposium Brandschutz & Barrierefreiheit“ widmet sich diesen Fragen bewusst aus unterschiedlichen Blickwinkeln: aus der Sicht der Architektinnen und Architekten, (Fach-)Planerinnen und Planer für Brandschutz und Barrierefreiheit, der Baubehörden und Feuerwehren sowie der Betreiber und Interessenvertretungen. Aufgezeigt und diskutiert werden die besonderen Anforderungen von Menschen mit Einschränkungen im Hinblick auf Brandschutz, Selbstrettung, Alarmierung und Evakuierung. Die Referentinnen und Referenten erläutern ihre Erfahrungen aus der Praxis und zeigen anhand von Beispielen verschiedene Lösungsansätze und Konzepte für unterschiedliche Gebäudearten und Nutzungen.
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.bfb-barrierefrei-bauen.de/bfb-symposium
