Die KfW Bankengruppe führt ab April 2012 einen neuen KfW-Standard "Altersgerechtes Haus" ein. Bauherren, die ihr gesamtes Haus oder eine Wohnung vollständig barrierearm umbauen, können ihrer Immobilie in Zukunft dieses Qualitätsmerkmal zuschreiben.
Die KfW unterstützt mit Förderkrediten im Programm "Altersgerecht Umbauen" auch einzelne Modernisierungsmaßnahmen, die den Abbau von Barrieren in der Wohnung und im Umfeld des Hauses zum Ziel haben. Das sind zum Beispiel der Einbau von bodengleichen Duschen, das Entfernen von Türschwellen oder der Einbau von Aufzügen.
Ebenfalls ab April wird es für Bauherren noch einfacher, eine KfW-Förderung zu bekommen: Durch eine übersichtlichere Darstellung, den Wegfall von bisher verbindlichen Maßnahmenkombinationen und eine Ausweitung der förderfähigen Umbaumaßnahmen, wie z.B. der Anbau von schwellenlos zugänglichen Balkonen.
"Die demographische Entwicklung wird zu einem steigenden Bedarf an Wohnraum führen, der auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet ist. Allerdings sind wir in Deutschland bei weitem noch nicht ausreichend auf diese Herausforderung eingestellt", sagt Dr. Axel Nawrath, Vorstandsmitglied der KfW Bankengruppe.
Zwar sind sich nach einer Umfrage der KfW zwei Drittel der Deutschen zwischen 45 und 54 Jahren bewusst, dass die derzeit bewohnte Immobilie nicht oder nur bedingt für ein Wohnen im Alter geeignet ist. Allerdings ist altersgerechte Sanierung in der Gesamtbevölkerung noch kein bestimmendes Thema. Fast 65% der Bauherren nutzten für ihre altersgerechte Sanierung Kredite, unter anderem auch Förderkredite der KfW. Günstige Kredite sind somit ein wichtiger Schlüssel, um den altersgerechten Umbau im Immobilienbestand voranzubringen. Hierzu trägt das KfW-Programm "Altersgerecht Umbauen" bei.
Die ab 2. April gültigen Zinssätze für KfW-Förderkredite zum altersgerechten Umbauen liegen zwischen 1,00 Prozent bis 2,07 Prozent effektiv.
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