ZTR-01_02-2010-Kühldecken-Bild1.jpg
Leistungsklasse. Gemäß der DIN EN 14240 und laut Prüfzeugnis ist das neue Kühldecken System von Wego zu 100% belegt. Foto: Wego

Decke

25. January 2011 | Teilen auf:

Kühldecken-Lösung aus der Branche

Kühldecken - Wego Systembaustoffe hat ein neues Kühldecken-System auf den Markt gebracht, das die fehlerintensive Gewerkeverzahnung von Trockenbau- und Sanitärgewerk geschickt umgeht. (Foto: Wego)

Der Unterschied der neuen Kühldecke zu Wettbewerbsprodukten ist die klare Trennung der Gewerke Ausbau und Installation. Früher mussten zwei Gewerke in der Grauzone des Deckenhohlraums dafür sorgen, eine abnehmbare Leistung zu erstellen. Mit dem neuen System gibt es keine Vermengung der Gewerke mehr und damit auch keine Unklarheiten in Sachen Verantwortung und Gewährleistung. Der konstruktive Part entfällt auf den Trockenbauer und erst im Anschluss wird die fertige Decke an einer fest definierten Schnittstelle an denjenigen übergeben, der für das hydraulische Gesamtkonzept der Baumaßnahme verantwortlich ist.

Auf diese Weise hat Wego die Klimadecke aus dem Installationsgewerk herausgelöst und so aufbereitet, dass ein Ausbauunternehmen die Decke aus einer Hand anbieten kann.

"Jeder Planer, der mal für die Bauleitung einer Kühldecke verantwortlich war, kennt die vielfältigen Konflikte, die dieses Thema in sich birgt", so Max Strauß, Produktmanager des Systems. "Architekten und Fachplaner sind dankbar, wenn man ihnen unseren neuen Lösungsansatz für eine Klimadecke vorstellt, weil die Gewerke bei unserem System nicht mehr miteinander, sondern nacheinander stattfinden."

Mit der neuen Klimadecke muss der Trockenbauer die Kühldecke nicht nach VOB als Fremdleistung einkaufen und damit die Wertschöpfung seinem Nachunternehmer überlassen. Wego hat die Klimadecke zur Handelsware gemacht und einen Mehrwert für das Gewerk Ausbau geschaffen.

Das System besteht aus wenigen Komponenten

Das Klimadeckensystem ist auf einfache Trockenbauprofiltechnik heruntergebrochen und besteht aus einer handelsüblichen GK1-Grundkonstruktion, die mittels eines 40-kg-Noniushängers oder eines Noniusbügels abgehängt wird. Die Systemkomponenten wie das Klimaprofil, das Wego-Klimarohr sowie spezielle Steckkupplungen ergänzen die Konstruktion.

Das Klimaprofil ist im Grunde der Geometrie eines Decken-C-Profils nachempfunden und dient sowohl als Konstruktionsprofil als auch als Wärmeleitprofil. Das Profil ist 100mm breit, 27mm hoch, 4.000mm lang und weist in der Mitte eine 17mm tiefe Sicke für die Aufnahme des wasserführenden Rohrs auf. Die Sicke des Profils ummantelt das Rohr von drei Seiten; nur so können maximale Energiemengen abgeführt werden.

Die Montage der Regelkreisverteiler ist extrem vereinfacht

Die Anbindung des Deckensystems an die Hydraulik erfolgt über den Regelkreisverteiler. Die Anschlüsse am Verteiler sind ebenfalls mit Steckkupplungen versehen, so dass der Anschluss keine gewerkfremde Tätigkeit ist. Die zuvor verrohrten Regelkreisläufe umfassen immer eine Fläche von rund 10m². Die maximale Rohrlänge je Regelkreislauf beträgt 110lfd.m. Die Aufteilung der Regelkreisläufe ist, insbesondere da die Restlänge des Rohrs jeden Meter gekennzeichnet ist, sehr leicht zu handhaben. Der Regelkreisverteiler wird nach Absprache mit dem Planer beispielsweise hinter einer Vorsatzschale oder bevorzugt auch im Deckenhohlraum hinter einer Revisionsklappe installiert. Der Verteiler ist der Übergabepunkt, an dem der "Staffelstab" an den Anlagenbauer übergeben wird. Dort wird die Deckenkonstruktion an die technische und hydraulische Peripherie angeschlossen. Auf alle hydraulischen Komponenten incl. Regelkreisverteiler gewährt Wego eine Garantie von 10 Jahren. (Auf Wunsch und gegen Kostenbeteiligung erstellt der Systemgeber auch detaillierte Verlegepläne, in denen die Aufteilungen der Regelkreisläufe übersichtlich gekennzeichnet sind.)

zuletzt editiert am 23.02.2022