Hilti Fieldwire
Foto: Hilti

AusbauNews

30. November 2021 | Teilen auf:

Investition ins Baustellenmanagement

Die Hilti Gruppe hat eine Vereinbarung zur Übernahme von Fieldwire, einem in San Francisco (USA) ansässigen Bautechnologieunternehmen, zu einem Preis von rund 300 Mio. US Dollar getroffen. Fieldwire bietet u.a. eine Software-Plattform für das Baustellenmanagement an, die weltweit bereits auf mehr als 1 Million Baustellen eingesetzt wurde.

Seit seiner Gründung im Jahr 2013 konnte Fieldwire eine starke Präsenz in Nordamerika aufbauen und mit auf den jeweiligen Markt zugeschnittenen Plattformen nach Europa und in die Region Asien/Pazifik expandieren. Die einfach zu bedienende und hardwareunabhängige Software-Lösung des Unternehmens unterstützt mittlerweile tausende von Kunden dabei, ihre Baustellen digital zu verwalten. Die Software wird sowohl von General- als auch von Spezialunternehmen eingesetzt, um die Produktivität auf Baustellen zu verbessern.

„Diese Akquisition erweitert unser Software-Portfolio und ist ein nächster logischer Schritt in Richtung unserer Vision, der führende Digitalisierungspartner für unsere Kunden zu werden. Wir beabsichtigen, weiter in die Plattform zu investieren, um den künftigen Marktführer für Bauprojektmanagement-Software zu erschaffen“, erklärt Christoph Loos, CEO der Hilti Gruppe.

Alle Mitarbeiter von Fieldwire bleiben nicht nur an Bord, unter der fortgesetzten Führung der beiden Gründer Yves Frinault und Javed Singha soll das Team darüber hinaus deutlich vergrößert werden. „Wir haben Fieldwire gegründet, um Bauunternehmern dabei zu helfen, auf ihren Baustellen produktiver zu werden und damit stärkere, profitablere Unternehmen zu schaffen. Mit Hilti haben wir einen Partner gefunden, der unsere Werte teilt und es uns gleichzeitig ermöglicht, unsere Produktentwicklung für unsere Kunden in unseren bestehenden und neuen Märkten zu beschleunigen“, sagt Yves Frinault, Mitbegründer und CEO von Fieldwire.

Der Abschluss der Übernahme wird für das 4. Quartal 2021 erwartet und unterliegt den üblichen Abschlussbedingungen, einschließlich der behördlichen Genehmigungen.

zuletzt editiert am 23.02.2022