Dipl.-Ing. Mark Koehler
Dipl.-Ing. Mark Koehler

Wärmeschutz

30. July 2014 | Teilen auf:

ENERGETISCHE SANIERUNG - Die Montage macht's

GK-Wände | Trockenbau ist eine Montagetechnik. Die Qualität der Bauteile hängt also in hohem Maße von der Präzision der Montage ab. Eindringlich zeigte dies Mark Koehler vom Fraunhofer IBP auf dem 9. Akustik-Forum am Beispiel der akustischen Produktstreuung bei GK-Trennwänden. Dass es bei den Schalldämmwerten der GK-Wände eine Reihe von Einflussgrößen gibt, ist seit Jahren bekannt. Koehler zeigte aber anhand von Prüfreihen, welche Parameter wichtig sind, welche zu vernachlässigen sind und mit welchen Schwankungsbreiten bei gängigen Konstruktionen zu rechnen ist. (Foto: Trockenbau Akustik)

Bei der bauakustischen Planung zieht man für die Schalldämmung von Wänden zumeist (wenn es sich nicht um ein System aus der Produktlinie eines Herstellers handelt) die Werte aus dem Bauteilkatalog der DIN 4109 heran. Während für Massivwände aus dem Flächengewicht berechnete Werte vorliegen, sind die Angaben für Montagewände aus Gipskarton lediglich Mittelwerte aus Messungen. Da diese abhängig von den Konstruktionsdetails sind, können sie im Einzelfall auch in nicht unerheblichem Maße von den Mittelwerten abweichen. Maßgebliche akustische Einflussgrößen sind hierbei nicht nur Art und flächenbezogene Masse der Beplankung, sondern auch die Beschaffenheit des Ständerwerks sowie Position und Abstand der Befestigungsschrauben.

In den vergangenen Jahren wurden am Fraunhofer Institut für Bauphysik (IBP) umfangreiche Untersuchungen zum akustischen Einfluss der verschiedenen Konstruktionsparameter von Gipskarton-Ständerwänden durchgeführt, wobei für diesen Beitrag auch Ergebnisse früherer Messungen (z. B. im TGM Wien) einbezogen und verglichen werden.

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zuletzt editiert am 23.02.2022