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Wohnraum

12. December 2011 | Teilen auf:

Dekor neu interpretiert

Der Trend, Räume mit schmückenden Elementen zu gestalten, ist heute wieder deutlich erkennbar. Die Formen müssen aber zur modernen Gestaltung passen. Wir stellen einige Neuinterpretationen von Rosetten und Leisten vor, die zum Teil mit integriertem Licht interessante Effekte ergeben.

Eine reduzierte Formensprache und klare Flächengestaltung sind Kennzeichen moderner Innenraumgestaltung. Der verschnörkelte Schnickschnack früherer Jahrzehnte und Jahrhunderte wird heute allenfalls noch als "Zitat" in modernen Raumlandschaften geduldet. Eine ornamentreiche Zierleiste oder Stuck-Rosette wird heute nur noch als ausgestellte Reminiszenz geduldet. Daneben hat sich in letzter Zeit ein anderer Trend entwickelt, der den "ausstellenden" Inszenierungscharakter auf die Spitze treibt und in Form eines Cross-over viele Designs aus unterschiedlichsten Stilepochen bunt mischt. Geschmackssache.

Was bislang fehlte, sind gelungene Entwürfe, die sinnvolle Dekor-Elemente früherer Stilepochen in moderne Gestaltung übersetzen. Aber hier gibt es in letzter Zeit einige Lichtblicke. So wurde jetzt beispielsweise die Rosette für die Moderne neu interpretiert. Der Amsterdamer Designer Martin Bogaers entwickelte im Auftrag der belgischen Firma nmc Rosetten mit einer klaren, dreidimensionalen Formensprache, die neue Möglichkeiten für zeitgemäße Raumgestaltung bieten.

Leichte Montage und gute Grundlage für edle Beschichtung

Die Rosetten mit dem Produktnamen "Arstyl cielo" können mittig Lichtquellen aufnehmen. Sie können aber auch einfach nur angestrahlt werden. Dann treten die Reliefs in den Vordergrund und verleihen den Räumen eine neue stimmungsvolle Atmosphäre. Die Rosetten können aber auch ohne Licht als dekorative Elemente eingesetzt werden, und zwar sowohl im gehobenen Wohnambiente als auch in Chefbüros, edlen Geschäften oder öffentlichen Räumen. Die Rosetten aus der Arstyl-Serie sind aus Polyurethan. Sie sind recycelbar, hochwertig grundiert und bieten damit eine gute Basis selbst für anspruchsvolle Lackierungen. Es gibt sie in rund (CR5) und eckig (CS5) mit einer Höhe von ca. 6 cm und einem Durchmesser bzw. einer Seitenlänge von ca. 55 cm. Das runde Modell gibt es auch in einer größeren Variante (CR11) mit einem Durchmesser von ca. 110 cm und einer Höhe von ca. 12 cm. Für den Fachhandwerker ist die Montage leicht und unkompliziert: Die Elemente CS5 und CR5 werden mit dem speziellen Profilkleber (Adefix P5) an die Decke oder Wand geklebt. Beim Element CR11 ist eine zusätzliche mechanische Verschraubung an sechs speziell dafür vorgesehenen Befestigungspunkten notwendig. Die passenden Schrauben und Dübel werden mitgeliefert. Jedem Produkt liegt darüber hinaus eine bebilderte Installationsanleitung bei.

Ein weiteres Zierprofil, das Lichtelemente aufnehmen und Räume neu akzentuieren kann, sind die Sockelleisten aus der Serie Floorstyl (ebenfalls von nmc). Sie bestehen aus einem ungewöhnlich harten, feinporigen Polymer und sind unempfindlich gegen Stöße und Wischwasser. Insgesamt stehen acht unterschiedliche Varianten zur Auswahl: So eignen sich beispielsweise die breiteren Kunststoffleisten besonders für hohe Räume; mit Ornamentik ergänzen sie den klassischen Wohnstil geschmackvoll.

Die schmaleren Leisten passen gut zu kleineren Räumen und geben einer modernen Einrichtung einen gewissen Pfiff. Kreative Gestaltungsmöglichkeiten erlauben LED-Leuchten für Profile im Fußbodenbereich, beispielsweise zur Akzentuierung von Höhenunterschieden innerhalb eines Raums. Sie sind in verschiedenen Ausführungen lieferbar in rund, eckig, blau oder weiß. Aufgrund ihrer Formgebung helfen die Sockelleisten zudem, Ordnung zu schaffen, denn hinter ihnen ist Raum für eine bestimmte Anzahl an Kabeln: So können Leitungen für Leuchten, Unterhaltungselektronik und PC bis zum Austrittspunkt sauber versteckt werden.

zuletzt editiert am 23.02.2022