Ein Handwerker bringt eine Wandverkleidung an, indem er eine Platte auf eine mit Kleber bestrichene Wand drückt.
Die Verklebung der Platten erfolgt direkt auf der Wand. Schimmelbefall muss vorab entfernt werden. (Quelle: Verotec)

AusbauNews 2026-03-11T00:00:00Z Blähglas: Mit Trockenbau Schimmel stoppen

Feuchtepuffernd, alkalisch und schnell aufgewärmt. Die Blähglasplatte „Veroboard All Star“ eignet sich besonders für die Sanierung von schimmelgefährdeten Räumen.

Damit Wände dauerhaft schimmelfrei bleiben, müssen sie trocken sein, sich schnell erwärmen können und eine Oberfläche besitzen, auf der sich Schimmelsporen ungern ansiedeln. Plattenbaustoffe aus Blähglas erfüllen ebendiese Anforderungen: Nach Angaben des Herstellers Verotec fungieren sie als Feuchtepuffer, nehmen schnell Wärme auf, sodass sich auch bei kühleren Temperaturen weniger Kondensat bildet, ihr pH-Wert liegt oberhalb von 8, also im alkalischen Bereich. Mit den genannten Eigenschaften bieten sie sich insbesondere für die Sanierung von Schimmelschäden an.

Einfacher sanieren im System

„Veroboard All Star“ besteht zu einem großen Teil aus Recyclingglas, ist leicht und einfach zu verarbeiten: Die Platten lassen sich mit einem Cutter zuschneiden und können nach Angaben des Herstellers zum Beispiel ohne vorheriges Grundieren direkt auf gemauerte Wände verklebt und anschließend ohne Vorbehandlung beschichtet werden.

Zum System gehört der „Kombi-Mörtel“. Er dient zum Kleben, Armieren und als Oberputz. Für glatte Innenwände bietet Verotec zudem einen verarbeitungsfertigen Silikat-Spachtel, der Finish-Oberflächen bis Q4 ermöglicht und ebenso zum feuchteausgleichenden Konzept passt. Alle Komponenten des Systems sind aufeinander abgestimmt, diffusionsoffen, und emissionsarm. Neben Putz und Glättspachtel sind als Oberflächenfinish ebenso Keramik und Naturstein direkt applizierbar.

zuletzt editiert am 11. März 2026