Zwei parallel stehende Hochhausfassaden mit einem aufgemalten Regenbogen
Das Ende des Regenbogens deuten die Zahlen zur Baukonjunktur nicht an, aber sie machen leise Hoffnung auf bessere Zeiten für den Hochbau. (Quelle: Nikita Pishchugin auf Unsplash)

AusbauNews 2026-01-14T16:58:39.479Z Baukonjunktur: Das baut auf

Mehr Auftragseingänge, mehr Umsatz und vorsichtig positive Prognosen: Das Baugewerbe verzeichnet einen leichten aber anhaltenden Aufschwung.

Nachdem das Statistische Bundesamt im September 2025 den größten Auftragseingang im Bauhauptgewerbe seit März 2022 verzeichnet hat, sind die Auftragszahlen und Umsätze auch im Oktober 2025 stabil im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Verzeichnet wurden 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat, wobei das Plus lediglich aus dem Hochbau stammt. Hier gab es 8,1 Prozent mehr Aufträge, während der Tiefbau 2,4 Prozent verlor.

Der reale Umsatz im Bauhauptgewerbe war im Oktober 2025 um 4,5 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Über das gesamte Jahr hinweg (bis Oktober) sind die Umsätze 2025 um 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

ZDB prognostiziert weiteren Aufwärtstrend

Möglich ist, dass der leichte Aufschwung bereits eine Folge des „Bauturbos“ der Bundesregierung ist. Von Januar bis Oktober 2025 wurden rund 160.000 Wohnungen im Neubau und 35.400 Wohnungen im Bestand genehmigt. Das bedeutet ein Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) prognostiziert für 2026 ein reales Umsatzplus von 2,5 Prozent.

zuletzt editiert am 15. Januar 2026