Foyer der BAU mit Besuchern
Die BAU zählt zu den größten Messen Deutschlands. (Quelle: Messe München)

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22. March 2022 | Teilen auf:

BAU und FAF mit neuen Terminen

Die Corona-Pandemie veranlasst die die Messen nun schon weit im Vorfeld der geplanten Termine Anpassungen vorzunehmen. So wechselt die BAU 2023 vom angestammten Termin im Januar auf den April 2023. Die Farbe, Ausbau & Fassade, die in diesem Jahr stattfinden sollte, wechselt gleich ins Frühjahr 2024.

Die BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien, Systeme, wird vom Januar auf den 17. – 22. April 2023 verlegt. Die Hallenstruktur und die Leitthemen – Herausforderung Klimawandel, Bezahlbares Wohnen, Ressourcen und Recycling sowie Digitale Transformation – bleiben bestehen. Auch das neue Thema Modulares Bauen bleibt auf der Agenda. Die Messe München plant für den Apriltermin weiterhin mit 19 Hallen.

Diese Entscheidung trafen der Ausstellerbeirat und das Kuratorium der BAU. Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München, erklärt: „Unser Anspruch ist es, Aussteller und Gäste aus aller Welt hier in München zusammen zu bringen. Mit dieser einmaligen Verschiebung von Januar in den April wollen wir unseren Kunden und Teilnehmern ein Maximum an Sicherheit für ihre Planungen bieten.“

Auch die Branche befürwortet einhellig die Terminanpassung, wie Dieter Schäfer, Fachbeiratsvorsitzender, Kuratoriumsvorsitzender der BAU und Vorsitzender Vorstand Deutsche Steinzeug Cremer & Breuer AG, bestätigt: „Wir begrüßen die Entscheidung, den Termin in das Frühjahr 2023 zu verlegen, ausdrücklich. Wichtig ist, dass die Branche nach dieser langen, herausfordernden Zeit vollumfänglich und ohne größere Einschränkungen zusammenkommen kann.“

Und Martin J. Hörmann, stellvertretender Fachbeiratsvorsitzender der BAU und persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann KG, ergänzt: „Mit dieser einmaligen Verschiebung schafft die Messe München frühzeitig für die Aussteller, aber auch die Besucher Planungssicherheit und optimale Bedingungen, sich vorbereiten zu können.“

Auch die FAF – Farbe, Ausbau & Fassade, die ursprünglich in diesem Frühjahr stattfinden sollte, hat einen neuen Termin. Sie findet nun vom 23. – 26. April 2024 in Köln statt. Der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz, der Bundesverband Ausbau und Fassade und die GHM Gesellschaft für Handwerksmessen mbH wollen die zweijährige Verschiebung nach eigenem Bekunden nutzen, um neue Formate zu erarbeiten, die FAF zu einer echten Community-Plattform zu entwickeln und alle relevanten Branchenvertreter mit deutlich mehr Netzwerkveranstaltungen enger zu verzahnen.

Klaus Plaschka, Geschäftsführer des Veranstalters GHM (Quelle: csm/GHM)

„Durch die pandemiebedingte Pause hat sich im Messewesen viel verändert. Ein ‚Weiter so‘ wollen wir nicht. Wir wollen die FAF zur einer Präsenzmesse mit zusätzlichem Community-Feeling für alle Beteiligten weiterentwickeln, die mit gewohnt guter Atmosphäre in den Bann zieht und einzigartige Chancen für Networking und Geschäfte eröffnet,“ sagt Klaus Plaschka, Geschäftsführer des Veranstalters GHM. Die FAF werde ihre Kernaufgabe – die Präsentation des vielseitigen Produktspektrums rund um Fassadengestaltung und Raumdesign – behalten. Das gemischte Aufplanungskonzept werde aber durch zusätzliche Showflächen angereichert, um mehr Interaktions- und Netzwerkmöglichkeiten zu schaffen.

Guido Müller, Präsident des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, zu der Entscheidung: „Wir sind der Überzeugung, dass sich während der Corona-bedingten Auszeit auch die Erwartungen an Fachmessen wie die unsere nochmals stark verändert haben. Eine Verschiebung um nur ein Jahr auf 2023 hätte uns nicht die Zeit für eine starke konzeptionelle Neuorientierung gelassen. Mit der Durchführung der FAF im April 2024 haben wir jetzt die Möglichkeit, die bereits bewährte FAF zu einer einzigartigen Plattform mit Zugehörigkeits-Effekt für alle Beteiligten weiterzuentwickeln.“

Oliver Heib, Bundesvorsitzender des Verbandes Ausbau und Fassade im ZDB. (Quelle: csm)

Oliver Heib, Bundesvorsitzender des Verbandes Ausbau und Fassade im ZDB, dazu: „Wir haben noch gut die erfolgreiche FAF 2019 am Standort Köln und die exzellente Stimmung in den Hallen in Erinnerung. So eine starke Veranstaltung ist natürlich auch diesmal der Wunsch für unsere Branche. Dazu wollen wir unter Vernetzung der Gewerke Synergien nutzen und daraus eine gemeinschaftliche FAF 2024 anbieten, die als Antriebsmotor für die Branche alle Protagonisten zusammenbringt.“

zuletzt editiert am 22.03.2022