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29. September 2010 | Teilen auf:

Aufbau und Konstruktion der Elektrosmog-Abschirmwand

Grundsätzlich unterscheidet sich die Elektrosmog-Abschirmwand in ihrem dreiteiligen Aufbau aus Metallständerwerk, Dämmwolle, und Gipsplattenbeplankung nicht von einer herkömmlichen Trockenbau-Ständerwand. Sie ist auch nach ihrer Fertigstellung als solche nicht identifizierbar.

Verantwortlich für die abschirmende Wirkung ist der Aufbau der Gipsbauplatte. Carbonfasern, die in die Cellulosematrix der äußeren Lage des Rückseitenkartons integriert sind, bewirken, dass die Platte elektrisch leitfähig wird. Untersuchungen des Herstellers haben ergeben, dass durch die Abschirmkonstruktion neben der Ableitung elektrischer Wechselfelder vor allem hochfrequente Strahlen im Bereich ab 200 MHz über 95 % gedämpft werden.

Diese Spezialplatten werden auf herkömmliche Art und Weise auf den Metallständer geschraubt werden. Um die elektrischen Wechselfelder ableiten zu können, muss schließlich die leitfähige Rückseite der Platte an einen Potentialausgleich angeschlossen werden. Dafür wird das Metallständerwerk vom Elektrofachbetrieb geerdet.

Folgende Materialien begünstigen die Entstehung elektrischer Gleichfelder:

+ synthetische Bodenbeläge bzw. Dekorstoffe

+ synthetische Kleidung

+ Kunststoffoberflächen

+ Kunststoffsohlen

+ Monitore

Maßnahmen:

Abstand halten, Elektrostatikschutz für Einrichtungen wählen, Luftfeuchtigkeit im Raum ggf. erhöhen, Naturmaterialien einsetzen.

Magnetische Gleichfelder

An jedem Ort der Erde ist ein natürliches magnetisches Gleichfeld zu finden. Zusätzliche magnetische Gleichfelder, auch "statische Gleichfelder" genannt, werden durch Stahlteile und Gleichstrom bewirkt.

Magnetische Gleichfelder werden zum Beispiel verursacht durch:

+ Stahlteile in Betten und Matratzen;

+ Telefone;

+ Heizkörper;

+ Lautsprecher.

Maßnahmen:

Abstand halten, eventuell Einrichtungsgegenstände austauschen, Wechsel des Schlafplatzes.

zuletzt editiert am 23.02.2022