Boden

18. October 2010 | Teilen auf:

Auf der Höhe der Zeit

Das Standardmaterial der Trittschalldämmung sind Dämmstoffe auf Hartschaumbasis und solche aus Mineralwolle. Darüber hinaus haben aber auch Naturprodukte, vorwiegend auf Holz- und Zellulosebasis eine Marktnische gefunden. Alle anderen Dämmstoffmaterialien spielen eher nur noch eine untergeordnete Rolle.

Die Gesamttoleranzen beim Einbau Trockenunterböden ergeben sich aus den zulässigen Ausführungstoleranzen, den Baustofftoleranzen der Trockenboden-Platten / -Elemente, den zulässigen Toleranzen des Dämmstoffes (Hartschaum, Trittschalldämmstoff usw.) und der zulässigen Zusammendrückung des Dämmstoffes unter Belastung (Eigenlast des Trockenunterbodens + Verkehrslasten). Bei Dämmstoffen für die Trittschalldämmung werden in der Regel zwei Dickenwerte angegeben. Die Dicke dL (Konstruktionshöhe) wird unter einer Auflast von 0,25 KN/m² ermittelt. Die Dicke dB wird unter einer Last von 2 kN/m² bestimmt, nachdem zuvor eine Zusatzlast von 48 kN/m² den Dämmstoff kurzzeitig belastet hat. Auf diese Weise werden bleibende Verformungen bei der Prüfung berücksichtigt. Bei Dämmstoffen für die Wärmedämmung wird die Nenndicke in Abhängigkeit vom jeweiligen Anwendungstyp des Dämmstoffes bei Prüflasten von 0,1 kN/m² bzw. 0,05 kN/m² bestimmt. Die Eigenlast von Trockenbodenuntersystemen (im Allgemeinen 0,25 - 0,35 kN/m²) liegt deutlich unter der von Estrichen. Die Dicke von Trittschalldämmstoffen im eingebauten Zustand bewegt sich zwischen dem Wertepaar dL/dB.

zuletzt editiert am 23.02.2022