Eine große Holzbauwand wird von einem Kran auf einer Baustelle bewegt, während der Himmel im Hintergrund blau ist.
Mit der Erneuerung der EPD behält die Gipsplatte „Rigidur“ ihre Bedeutung für umweltschonende Bauprojekte – etwa im Holzrahmenbau. (Quelle: Rigips)

AusbauNews 2025-01-21T09:35:00Z Zuverlässig planen: EPD für Rigidur erneuert

Die Gipsfaserplatte „Rigidur“ von Rigips hat eine neue Umweltproduktdeklaration (EPD) erhalten. Nach den aktuellen normativen Vorgaben erfüllt sie die Anforderungen an ein Bauprodukt mit geringen Umweltauswirkungen. 

Die neue EPD für die „Rigidur“-Gipsfaserplatten von Rigips gilt rückwirkend zum 30. August 2024 und behält ihre Gültigkeit bis zum 30. August 2029. Neben der Berücksichtigung des verwendeten „grünen Stroms“ zur Herstellung der Platten flossen auch die strengen Norm-Vorgaben hinsichtlich des einzuplanenden Verschnitts bei der Verlegung sowie die Betrachtung des Endes des Lebenszyklus in die Berechnung der Umweltauswirkungen ein.  

„Gemäß DIN EN 15804 in Kombination mit der DIN EN 17328 als Präzisierung für Gipsprodukte muss bei der Berechnung zum Beispiel des GWP, also des Erderwärmungspotenzials von Baustoffen allgemein, wie etwa Gipsfaser- und Gipsplatten, ein Materialverschnitt bei der Verlegung von 5 Prozent mitberücksichtigt werden“, erläutert Kai Fricke, verantwortlicher Produktmanager bei Rigips. „Darüber hinaus muss inzwischen auch der Aufwand für den Rückbau und das potenzielle Recycling des Materials mitbetrachtet werden. Dank der Wiederverwertungsangebote im Rahmen unserer Easy-Eco -Initiative können wir unseren Kunden hier eine leistungsfähige Lösung anbieten.“ 

Im Rahmen der Initiative bietet das Unternehmen seinen Kunden unter anderem die Rücknahme von Paletten und Verpackungsmaterial sowie die Abholung von Baustellen-Verschnitt und die Materialrücknahme nach Rückbau an. Das Ziel sind nach Angaben des Herstellers vollständig geschlossene Wertstoffkreisläufe. „Durch die Berücksichtigung der aktuellen normativen Vorgaben bieten wir mit der neu ausgestellten EPD als einziger europäischer Gipsfaserplattenhersteller eine wirklich praxisnahe Bewertung und einen belastbaren, werksspezifischen Nachweis für die geringen Umweltauswirkungen im Rahmen von nachhaltig geplanten und umgesetzten Bauprojekten. Damit sorgen wir für maximale Sicherheit, auch bei der Nachweissituation für alle aktuellen und zukünftigen Bauprojekte“, sagt Kai Fricke. 

Hintergrundinfo  

„Rigidur“-Gipsfaserplatten verfügen über eine besonders hohe Oberflächenhärte und eine hohe Oberflächenqualität – vergleichbar der Qualitätsstufe Q3. Sie sind werksseitig grundiert. Damit können Folgebeschichtungen direkt und ohne vollflächige Verspachtelung aufgetragen werden. Die besondere Stabilität ermöglicht den Einsatz im Holzrahmenbau. Dort können sie nach Angaben des Herstellers als statisch mittragendes Element eingesetzt werden.

Die aktuelle EPD für „Rigidur“-Gipsfaserplatten findet sich zum Download unter www.rigips.de/epd .

zuletzt editiert am 21. Januar 2025
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