Christopher Hasse von der Treskower Innenausbau GmbH ist Deutschlands zweiter Meister im Wettkampf der besten Nachwuchsmonteure im Trockenbau. Der junge Brandenburger setzte sich Ende Oktober im ABZ der Bauindustrie im westfälischen Hamm in einem Leistungswettkampf gegen acht andere Teilnehmer durch.
Schwer hin, schwer her – schließlich ging es bei diesem Wettbewerb immerhin um die zweite „Deutsche Meisterschaft der Trockenbaumonteure“ innerhalb des Bauindustrieverbandes. Und schließlich waren die Teilnehmer nicht irgendwer, sondern die Jahrgangsbesten aus den Kammern. Am Wettbewerb konnte teilnehmen, wer die Abschlussprüfung als Trockenbaumonteur in diesem Jahr abgelegt hatte und als Prüfungsbester seines Berufsbildes vor der jeweils zuständigen Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer bestanden hatte.
Neun junge Nachwuchsmonteure hatten sich beim Veranstalter, der Bundesfachabteilung (BFA) Akustik- und Trockenbau im Hauptverband der Deutschen Bauindustrie gemeldet, um den „Deutschen Meister“ auszukämpfen. Sie kamen aus Brandenburg, Südbaden, Franken, Bayern, Bremen, Niedersachsen und dem Rheinland ins Ausbildungszentrum der Bauindustrie nach Hamm in Westfalen. Der dortige Ausbildungsleiter Gerhard Geske hatte den Nachwuchsmonteuren gleich zu Beginn die Losung mitgegeben: „Nur Qualität setzt sich durch! Wer Erfolg haben will, muss mit Wissen und Können überzeugen. Das gilt für den Branchennachwuchs genauso wie für gestandene Unternehmen.“
Helmut Bramann, Geschäftsführer der BFA Akustik- und Trockenbau, wies auf die Zielsetzung des Wettbewerbs hin. Es gehe darum, die Vorzüge der betrieblichen Ausbildung herauszustellen, begabte Nachwuchskräfte zu fördern und die Öffentlichkeit auf eine innovative Bauweise, ihr modernes Berufsbild und die Ausbildungsleistungen der Branche hinzuweisen. Bramann: „Die Teilnehmer treten hier gegen die Besten ihres Berufsstandes an und haben die Chance, damit nicht nur für sich zu werben, sondern auch für ihr Unternehmen, ihren Berufsstand und das hohe Niveau der Berufsausbildung in unserem Land.“
Das große Engagement der Ausbildungsbetriebe zahlt sich aus

Alle kämpften sich mit großen Engagement in die Aufgabe hinein. Das Material war weitgehend bekannt: Siniat hatte die GK-Platten gestellt, Knauf AMF die Deckenplatten. Etwas anders sah es schon mit den Revi-Klappen aus, die F & D zur Verfügung gestellt hatte sowie mit den neuartigen Maxi-Tec-Profilen, die Protektor für den Wettkampf sponserte. Insgesamt hatten die Wettkämpfer die Materialien gut im Griff – ein Zeichen für das gute Ausbildungsniveau im Trockenbau.
Die Summe der Einzelbewertungen gab schließlich den Ausschlag für den Sieger: Christopher Hasse aus Neuruppin. Sein Chef Thomas Frahn von der Treskower Innenausbau hatte ihn begleitet und strahlte genauso vor Stolz wie sein Nachwuchsmonteur, der vor gut drei Jahren erst auf Umwegen in seinen Betrieb gefunden hatte. Der Sieg war für Thomas Frahn der beste Beweis dafür, wie viel man aus jungen Leuten machen kann, wenn man sich im Ausbildungsbetrieb intensiv um sie kümmert.
Auch die Zweit- und Drittplatzierten machten ihre Ausbaubetriebe glücklich. Bogdan Zisch (Jaeger Ausbau, Würzburg) und Raad Muhamad (Germerott Innenausbau, Gehrden) erhielten neben einem Geldpreis, gestiftet von den Sponsoren Siniat, AMF, Protektor, F & D sowie Raab Karcher, auch jeweils einen Bildungsgutschein gestiftet vom Berufsförderungswerk der Bauindustrie NRW e.V.