Der Ausschuss der Eurobaustoff Fachgruppe Bauelemente traf sich zu seiner turnusgemäßen Tagung Mitte Mai in der Eifel. Geladen waren die Vertreter von gleich Unternehmen an zwei Standorten, zum einen in Wittlich bei P.W. Hieronimi moderner baubedarf GmbH, zum Zweiten bei der Mosel Türen Vertriebsgesellschaft mbH in Trierweiler.
Marco Geißler, Prokurist im Hause Hieronimi, begrüßte die Teilnehmenden in der Niederlassung Wittlich und stellte das Unternehmen und dessen Organisationsstruktur vor. Im Anschluss folgten eine Standortbegehung sowie eine Führung durch die neu gestaltete Ausstellung. Beeindrucken konnte er mit der Präsentation von Holzinnentüren, die in Dimensionen bis zu 2610 mm gezeigt wurden. Am zweiten Tag stand die Besichtigung des Unternehmensstandorts der Firma Mosel Türen auf dem Programm. Geschäftsführer Frank Borne und Vertriebsleiter Jörg Follmann informierten eingehend über die Historie des Familienunternehmens, die hauseigenen Produkte und nachhaltigen Konzepte. Die Werksbesichtigung startete am Holzheizkraftwerk, in dem die aus der Produktion anfallenden Holzabfälle zur Gewinnung von Energie und Wärme genutzt werden. Auch erhielten die Gäste Einblick in die Türen- und Zargenproduktion und das gesamte Portfolio von Mosel-Türen, bevor der theoretische Teil der Fachgruppenausschuss-Sitzung anstand.
Kundenfrequenz positiv
Zu Beginn der Sitzung informierte Fachbereichsleiter Tobias Margraf ausführlich über die aktuelle Umsatzentwicklung in den jeweiligen Produktsegmenten. In Summe sei der Umsatz im Bauelementebereich rückläufig.
Im weiteren Verlauf berichtete Margraf über die allgemeine Marksituation sowie Veränderungen und Neuheiten innerhalb des Lieferantenportfolios. „An der grundsätzlich schwierigen Situation im Vergleich zur Frühjahrestagung im Februar hat sich wenig geändert“, so der Fachbereichsleiter. „Die Investitionszurückhaltung gerade im Privatkundensegment hält weiter an, die Kundenfrequenz in den Ausstellungen entwickelt sich erfreulicherweise jedoch leicht positiv. Der klassische private Einfamilienhausbau ist nach wie vor so gut wie nicht existent. Anfragen im Objektbau sind vorhanden und einigermaßen zufriedenstellend, jedoch sind diese Objekte stark umkämpft“, so die Erfahrung aus den Gesellschafterhäusern.
Nach dem Austausch über die aktuelle Situation stimmte sich der Ausschuss über strategische Themen ab und stellte die Weichen für die kommende Fachgruppentagung mit Fachgruppenabend am 24. Oktober in Frankfurt zusammen mit den Partnern der Industrie. Am 3. und 4. Dezember soll es einen Referententag zum Thema „Reklamationsbearbeitung: praktisch vs rechtlich“ geben, der in Bad Nauheim stattfinden wird.
