Cover des Merkblatts auf dem man eine verspachtelte Wand sieht
Das neue Merkblatt zur Verspachtelung von Gips-Wandbauplatten (Quelle: Bundesverband der Gipsindustrie e.V.)

AusbauNews 2024-06-03T09:52:31.560Z Vier Fachverbände – ein neues Merkblatt

Zur Verspachtelung von massiven Gips-Wandbauplatten ist ein neues Merkblatt
erschienen. Neben einer klaren Beschreibung der Qualitätsstufen finden Trockenbauer auch jede Menge Hinweise für die Planung, Ausschreibung, Ausführung und Bauleitung von Projekten.

Die Gipsbauplatten sind weiterhin der Standard für nichttragende, innere Trennwände. Der homogene, monolithische Aufbau der Wände, die Leichtigkeit, Schlankheit und bauphysikalische Leistungsfähigkeit der Konstruktionen und die glatten Oberflächen von Gips-Wandbauplatten, die ohne zusätzlichen Putz auskommen, überzeugen Planer und Bauherren.

Grundsätzlich ist bei allen Bauweisen die Qualität von Oberflächen ein häufiges Diskussionsthema zwischen ausführenden Unternehmen, Planern und Bauherren. Dies gilt auch und gerade für Trockenbauwände. Ausschreibungen sind oft unklar formuliert oder fehlerhaft. Die Erwartungshaltungen auf Auftraggeberseite und die mögliche Ausführungsqualität weichen manchmal voneinander ab.

Hier schafft das neue Merkblatt „Verspachtelung von Gips-Wandbauplatten, Oberflächengüte Q1 bis Q4“ Klarheit. Es beschreibt die vier unterschiedlichen Qualitätsstufen und gibt umfangreiche Hinweise zu Ausschreibung und Ausführung.

Entsprechend wurde das Merkblatt von vier Fachverbänden gemeinsam erarbeitet, die alle Facetten des Bauens mit Gips-Wandbauplatten repräsentieren: Der Bundesverband der Gipsindustrie, der Bundesverband Ausbau und Fassade, der Bundesverband Farbe Gestaltung Bautenschutz und der Fachverband der Stuckateure für Ausbau und Fassade.

Das neue Merkblatt zur Verspachtelung von Gips-Wandbauplatten ist online abrufbar unter: https://www.gips.de/downloads/merkblaetter/gips-wandbauplatten oder https://www.stuckateur.de/wissen

zuletzt editiert am 03. Juni 2024