Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums blickte die Hochschule gemeinsam mit Wegbegleitern, Studierenden und Alumni auf die Entwicklung des im deutschsprachigen Raum einzigartigen Studiums zurück. Den Studiengang hatte die Hochschule konzipiert, um Nachfolger von Familienunternehmen und Führungskräfte im Bereich des mittelständischen Innenausbaus auszubilden. (Foto: Hochschule Rosenheim)

Die Nähe zur Praxis und die Aussicht auf spannende Projekte zieht Studieninteressierte aus ganz Deutschland nach Rosenheim. Das zeigt sich am hohen Anteil der Studierenden mit abgeschlossener, branchennaher Ausbildung. Seit 2009 können Studierende Lehre und Studium im Rahmen eines dualen Studiums parallel absolvieren. Dies wird im Studiengang Innenausbau mehrheitlich von Schreinern, zunehmend aber auch von Malern, Trockenbauern und Technischen Zeichnern wahrgenommen. In Zukunft sollen die Möglichkeiten des dualen Studiums noch weiter ausgebaut werden.
Als wichtiger Partner zeigte der Fachverband Schreinerhandwerk seine Verbundenheit zum Studiengang mit der Überreichung zweier Absolventenpreise: Adrian Schwarz und Georg Walser dürfen sich über die Auszeichnung ihrer Abschlussarbeiten und ein Preisgeld in Höhe von je 1.000,- Euro freuen.
Bei der Feier durften auch praktische Einblicke nicht fehlen. So stellte Wendelin Becherer, Geschäftsführer der gleichnamigen Innenausbaufirma aus dem Breisgau, das Konzept vom Handwerk in der Bildungskette und die beispielhafte Nachwuchsförderung eines mittelständischen Betriebs vor. Fritz Straub, Geschäftsführer der Deutschen Werkstätten Hellerau, berichtete von Projekten des hochwertigen Innenausbaus für Luxusyachten und hochwertige mobile Räume.
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