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25 Jahre Trockenbau Akustik

Branche 2010-08-25T00:00:00Z Stuckateure mit besserer Geschäftslage

Im Sommer 2010 hat sich die Auftragslage im südbadischen Bau- und Ausbaugewerbe je nach Gewerk unterschiedlich entwickelt. Das Stuckateurhandwerk profitiert von einer höheren Nachfrage, die Lage im Zimmerer- und Holzbaugewerbe ist unverändert.

Im Sommer 2010 hat sich die Auftragslage im südbadischen Bau- und Ausbaugewerbe je nach Gewerk unterschiedlich entwickelt. Das Stuckateurhandwerk profitiert von einer höheren Nachfrage, die Lage im Zimmerer- und Holzbaugewerbe ist unverändert.

Im Stuckateurhandwerk hat sich laut einer Erhebung mehrerer Verbände (Holzbau Baden, Fachverbandes Ausbau und Fassade Baden, Wirtschaftsverband Holz- und Kunststoffverarbeitendes Handwerk) im Mai 2010 die Geschäftslage über alle Sparten hinweg etwas verbessert. Dennoch klagen im Wohnungsbau weiter rund zwei Drittel der Betriebe über zu geringe Auftragsbestände. Im Wirtschaftsbau liegt dieser Anteil bei 80 Prozent, im öffentlichen Hochbau bei 70 Prozent.

Mit 78 Prozent positiven Rückmeldungen nimmt das Arbeitsgebiet Sanierung/Modernisierung mit deutlichem Abstand die konjunkturelle Spitzenstellung unter den Bausparten ein. Im Vergleich zum Vorjahr ist in diesem Bereich ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Hoffnungsvoll stimmen die Unternehmen des Zimmerer-, Stuckateur- und Schreinerhandwerks die weiterhin günstigen Perspektiven im Marktsegment "Bauen im Bestand". Laut Umfrage gewinnt vor allem die energetische Aufrüstung von Gebäuden aufgrund der zunehmenden Rohstoffverknappung und des Klimawandels zunehmend an Bedeutung.

Eine verstärkte Nachfrage erhoffen sich die Unternehmen durch die im Herbst 2009 erneut verschärfte Energieeinsparverordnung. Auch im Wohnungsneubau gibt es aufgrund der niedrigen Baufertigstellungszahlen der letzten Jahre einen aufgestauten Nachholbedarf.

Zu kämpfen hätten die Unternehmen des Bauhandwerks nach wie vor mit der äußerst schlechten Zahlungsmoral der Auftraggeber, besagt die Umfrage. Als wichtige Voraussetzungen zur Stabilisierung der Situation in der Bau- und Ausbauwirtschaft fordert der Verband weitreichende Maßnahmen. Unter anderem eine Verstetigung der öffentlichen Bauinvestitionen auf bedarfsgerechtem Niveau und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für den Wohnungsbau und bei der energetischen Sanierung.

zuletzt editiert am 23. Februar 2022
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