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Er zeigte im Wettbewerb nach eigener Auffassung seine beste Leistung überhaupt. „Ich habe alles gegeben, mehr wäre auch nicht drin gewesen.“

Branche 2013-07-15T00:00:00Z Stuckateur holt Gold bei WorldSkills 2013

Die Goldmedaille im Skill „Stuckateur und Trockenbauer“ bei der diesjährigen WorldSkills, die vom 2. – 7. Juli 2013 in Leipzig stattgefunden hat, holte sich der 21jährige Andreas Schenk aus Ehingen-Altbierlingen, Baden-Württemberg.

In dem viertägigen Wettbewerb hatten die Stuckateure einen Trockenbau mit Wänden und Decke zu erstellen. Bei den Wänden waren Türen und Fenster vorzusehen. Es wurden Akustikdeckenelemente verbaut. Die Oberfläche des Trockenbaus wurde hochqualitativ verspachtelt. Auf Geschwindigkeit waren Bilderrahmen und Sockelleisten mit Stuckstäben zu erstellen. Beim sogenannten Freestyle-Modul entschied sich Schenk für eine farbige und dreidimensionale Nachbildung des WorldSkills-Logos und setzte hier Stuckformen und eine innovative Zugtechnik ein. Damit verblüffte er selbst erfahrende Stuckateure, die als Schlachtenbummler nach Leipzig gekommen waren, darunter das gesamte Nationalteam der Stuckateure,. „Eine derartige Technik haben wir noch nie gesehen. Sensationell.“ So der einhellige Kommentar.

Klaus-Dieter Fromm, Delegationsleiter und Berufsbildungsexperte des Deutschen Baugewerbes und selbst Stuckateurmeister, wertete das Ergebnis als großen Erfolg für das Baugewerbe und insbesondere auch für das Stuckgewerbe. „Unsere mehrjährigen Anstrengungen, die Bestleistungen unseres Berufsnachwuchses nach außen zu tragen, haben Früchte getragen. Wir sind stolz auf Andreas Schenks Leistungen. Das duale System der beruflichen Bildung in Deutschland ist die Grundlage für die qualifizierte Ausbildung vieler junger Menschen. Wir müssen dafür kämpfen, dass es nicht weiter ausgehöhlt wird.“

Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, gratulierte dem gesamten Team zu seiner überragenden Leistung. „Die Leistung dieser jungen Menschen steht für die hohe Qualität unserer Berufsausbildung. Immerhin investiert die Branche rund 600 Mio. Euro jährlich in seinen Berufsnachwuchs. Damit ist die Branche bestens gerüstet, die Zukunftsaufgaben, wie z.B. die Energiewende oder den Ausbau unserer Infrastruktur zu stemmen.“

zuletzt editiert am 23. Februar 2022
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