Der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel setzt auf Kontinuität der neue "BDB-Chef" ist der alte: Stefan Thurn (Foto) steht für weitere zwei Jahre an der Verbandsspitze.
Spitze bestätigt: Auf der Mitgliederversammlung in München bestätigte der BDB den 49-Jährigen jetzt einstimmig im Amt.
Thurn ist bereits seit vier Jahren Präsident des BDB. Als geschäftsführender Gesellschafter leitet der Mainzer gemeinsam mit seinem Bruder die J.N. Köbig GmbH mit Niederlassungen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Sachsen.
Zu einem Schwerpunkt seiner neuen Amtszeit beim BDB macht Thurn die Insolvenzanfechtung. Aktuelle Urteile würden den Mittelstand wesentlich in seiner Funktion als Refinanzierer von Bauunternehmen und Handwerkern einschränken. Die Anfechtungsvoraussetzungen müssten daher dringend konkretisiert und Regelungslücken geschlossen werden.
Die bisherigen BDB-Vizepräsidenten sind auch die neuen: Ruffin Chmielus (Geschäftsführer der Baustoff Brandes GmbH), Peter Gaissmaier (Geschäftsführer der Franz Gaissmaier GmbH und Co. KG) und Julian Philipp Tintelnot (Geschäftsführer der Wilhelm Linnenbecker GmbH & Co. KG).
Fakten zum Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel: Der BDB vertritt die Interessen von mehr als 800 Mitgliedsfirmen, die im vergangenen Jahr an mehr als 2.100 Standorten mit über 41.000 Beschäftigten einen Umsatz von gut 14 Milliarden Euro erzielten. Der Verband hat seit 2009 seinen Hauptsitz in Berlin, um dort die Interessen gegenüber Politik, Industriepartnern, Planern, Handwerkern und Medien zentral zu positionieren.
Er ist engagiert in den Initiativen "Aktion Impulse für den Wohnungsbau", "Kampagne Impulse für den Wohnungsbau" und "Wir modernisieren Deutschland". Zu den Kunden des Baustoff-Fachhandels zählen Profikunden wie Bauunternehmen und Handwerker ebenso wie private Bauherren.