Am 6. Juni 2014 fand in Berlin die 9. St. Gobain Gypsum International Trophy statt. Im Rahmen einer spektakulären Gala Veranstaltung wurden in den jeweiligen Kategorien Objekte aus aller Welt prämiert. Damit hat der Veranstalter die International Trophy de facto von einem europäischen Wettbewerb zu einer Trockenbau Weltmeisterschaft weiterentwickelt.
Es war eine rauschende Gala mit über 500 Teilnehmern, die am 6. Juni 2014 im alten Kino Kosmos in der Karl-Marx-Allee in Berlin stattfand. Versammelt war eine „Internationale“, wie sie sich die Erfinder der Idee nicht besser hätten ausdenken können. Trockenbau-Unternehmen aus fünf Kontinenten hatten sich in Berlin eingefunden, um mit großer Spannung die Entscheidung der international zusammengesetzten Jury zu erwarten. Mit dabei waren Länder wie Thailand, Indien, Brasilien, Süd-Afrika, Russland, China, die USA und die Vereinigten Arabischen Emirate. Und selbstverständlich war aus Europa alles an Preisträgern anwesend, was im Trockenbau Rang und Namen hat.
Jedes vorgestellte Objekt hätte es verdient gehabt, auch international ausgezeichnet zu werden. Alle waren von renommierten Architekten außerordentlich kreativ geplant und von den Bauteams des jeweiligen Landes technisch perfekt ausgeführt.

Nachdem Claude-Alain Tardy als Präsident der Aktivität Gips von St. Gobain die geladenen Gäste begrüßt hatte, folgte ein Jubelschrei dem nächsten, wechselte eine Trophäe nach der anderen die Seite. Alle Gewinner, gleichgültig aus welchem Land sie stammten, bekamen Standing Ovations von einem Auditorium, das sich sehr fair verhalten hat. Umso mehr freut es uns Deutsche, dass nach vielen Jahren vergeblichen Wartens in diesem Jahr der nationale Preisträger, das Deutsche Theater in München (TM Gruppe), den ersten Preis in der Kategorie „Trockenbau“ gewonnen hat.
Den Grand Prix der diesjährigen 9. Veranstaltung gewann das neue Fußballstadion des KAA Gent. Seine organische Formensprache vermittelte eine Mischung aus "Schritt in die Zukunft" und Erinnerung an Vergangenes, virtuos umgesetzt mit glasfaserverstärktem Formgips. Alle Anwesenden waren sich einig, dass dieses Objekt aus Belgien zu Recht den großen Preis gewonnen hat.
Der Rest der Veranstaltung war eine riesige Fete, auf der jede Nation, je nach Temperament, ihre Preisträger ausgelassen feierte. Und da es neun Preisträger gab, gab es auch viel zu feiern.