Der Fachverband Ausbau und Fassade Nordrhein-Westfalen hat seinem früheren Vorsitzenden Rolfgeorg Jülich als Anerkennung seiner Verdienste die Auszeichnung "Ehrenvorsitzender" verliehen. (Foto: Siebert)
Der Verband nutzte eine Fachreise nach Berlin für die Ehrung. Sie gelte einem wahrhaft Großen der Branche, lobte Jörg Ottemeier, der Vorsitzende des Fachverbands und Nachfolger Jülichs in diesem Amt. Jülich habe mit seinem Einsatz und mit seiner Art der Interessenvertretung zugunsten des Berufsstands Maßstäbe gesetzt. Über viele Jahre hinweg habe er die Außendarstellung der Stuckateure und Trockenbauer auf Landes- wie auf Bundesebene geprägt. Dafür sei man sehr dankbar.
Rolfgeorg Jülich hatte 2003 das das Amt des Obermeisters der Stuckateur-Innung Düsseldorf übernommen (heute Stuckateur-Innung Düsseldorf-Neuss). Schon im gleichen Jahr wurde er zum Vorsitzenden des Landesverbands Stuck-Putz-Trockenbau gewählt, des Vorläufers des heutigen Fachverbands Ausbau und Fassade. Diese Position hatte er bis 2016 inne und war auch im Bundesverband aktiv. Besondere Erwähnung verdient nach Überzeugung Ottemeiers, dass Jülich sich 2013 trotz dieses vielfältigen Engagements bereiterklärt hat, als neuer Vorstandsvorsitzender die Bildungszentren des Baugewerbes in eine gesicherte Zukunft zu führen.
Auch als Unternehmer war der Geehrte erfolgreich. 1982 war er in das traditionsreiche Düsseldorfer Stuckunternehmen Mai eingetreten, das er zusammen mit einem Mitgesellschafter zu einer Firmengruppe ausbaute. Sie ist deutschlandweit in verschiedenen Segmenten der Baubranche tätig. Inzwischen ist Jülichs Sohn Tobias in die Geschäftsführung nachgerückt.
