In Frankfurt unterschrieb kürzlich Volker Christmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Rockwool, einen Vertrag, laut dem die BASF Wall Systems zum Jahreswechsel Teil der Rockwool Gruppe werden soll.
Das Werk der BASF Wall Systems in Marktredwitz und die rund 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens werden von Rockwool übernommen. Der Kauf unterliegt noch der Zustimmung der zuständigen Behörden. Mit dem Abschluss der Transaktion wird Ende 2013 gerechnet.
„Unser Wall-Systems-Geschäft in Deutschland ist in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen. Dennoch können wir nur geringe Synergien mit anderen BASF-Arbeitsgebieten nutzen“, erläuterte Dr. Tilman Krauch, Leiter des Unternehmensbereichs Construction Chemicals der BASF, die Verkaufsabsichten der BASF. Eben diese Synergien seien dagegen innerhalb der ROCKWOOL Gruppe gut zu erschließen, erklärte Henrik Frank Nielsen, Managing Director Europe Division: „In der Zukunft können wir unseren Kunden umfassendere Lösungen anbieten, die aus Dämmung plus den weiteren erforderlichen Bestandteilen eines Fassadensystems bestehen.“
Die BASF Wall Systems ist auf dem deutschen Markt für Wärmedämm-Verbundsysteme ein erfolgreicher mittelgroßer Anbieter. Ihr Hauptgeschäftsfeld sind Systeme für die Außen- und Innendämmung von Gebäuden, die unter der Marke Heck vermarktet werden. Dabei werden die meisten Komponenten zugekauft, darunter auch die Materialien für die Dämmschicht des Systems. Darüber hinaus bietet BASF Wall Systems unter der Marke Rajasil Systeme zur Renovierung und Restaurierung historischer Gebäude.
„Die BASF Wall Systems GmbH ist ein starkes und gut geführtes Unternehmen, das gut zu Rockwool passen wird“, kommentierte Volker Christmann am Rand der Vertragsunterzeichnung. „Nach erfolgreicher Integration des Unternehmens in die Rockwool Gruppe werden wir das Geschäftsfeld der Fassadendämmung voranbringen und im wichtigen deutschen Markt gemeinsam weiter an Bedeutung gewinnen.“
