Der Spezialist für Trennwandsysteme Pan + Armbruster stellt sich der großen Nachfrage und der damit einhergehenden Vielfalt an Produktvarianten durch den Erweiterungsbau der Produktionshalle. Anfang Juli dieses Jahres rollten die Bagger im baden-württembergischen Oberkirch an. Um rund 1.000 m2 soll die bestehende Produktionshalle erweitert werden, die dann mit insgesamt 5.820 Quadratmeter aufwartet.
Ein Jahr hatte die Planungsphase gedauert, erschwerend kamen neue Brand- und Überflutungsschutzbestimmungen hinzu, die die Vorbereitungszeit verlängert hatten. Hilfreiche Unterstützung in der Genehmigungsphase bekam das Unternehmen von der Stadt Oberkirch. Voraussichtlich im Dezember dieses Jahres soll der Neubau fertig sein.
In dem neuen Hallenabschnitt sollen nach Fertigstellung vorproduzierte Trennwand-Elemente auf selbst entwickelten Transportgestellen gelagert werden. Das Besondere: Die Gestelle können nach der Montage wieder zu Pan + Armbruster nach Oberkirch gebracht werden. „Dadurch erreichen wir eine sehr nachhaltige Logistik, da keine Verpackung notwendig ist und damit kein Restmüll anfällt“, freut sich Geschäftsführer Matthias Armbruster.
Um dem eigenen Anspruch an zukunftsweisendes Handeln auch darüber hinaus gerecht zu werden, wird das Hallendach mit einer weiteren Photovoltaik-Anlage inklusive Batteriespeicher ergänzt. Mit dieser weiteren PV-Anlage ist das Unternehmen bei der Stromversorgung nahezu autark.
In der bestehenden Produktionshalle wird ferner eine vollautomatische Aluminiumbearbeitungsanlage sowie ein weiteres Hochregal mit einer Höhe von 18 Metern und 52 Langgutlagerplätzen installiert. Damit wird die interne Logistik zu den Produktionsanlagen effizienter und auch flexibler.
Der Anspruch an Produktqualität, Perfektion, Lieferzuverlässigkeit und nicht zuletzt die erkennbaren Schwierigkeiten, junge, verantwortungsbewusste Mitarbeitende zu gewinnen, erfordern zudem Investitionen in die Digitalisierung. Entsprechend investiert das Unternehmen auch langfristig in aktuelle IT-Lösungen im Haus.
