Branche 2010-11-03T00:00:00Z Phantasiewelt Grenzerfahrungen in Trockenbau

Ergebnisse | Eine beispielhafte Demonstration der Zusammenarbeit von Handwerkern, Architekten, Hochschulen und Herstellern gelang beim Wettbewerb "Phantasiewelten". Zur Messe "Farbe, Ausbau und Fassade" in München wurden fünf Objekte vorgestellt und prämiert.

Wo sind dem Trockenbau Grenzen gesetzt? Zieht man zur Beantwortung dieser Frage den Wettbewerb des Bundesverbandes Ausbau und Fassade (BAF) im ZDB (Zentralverband des Deutschen Baugewerbes) mit dem Titel "Phantasiewelten die Suche nach dem Machbaren" heran, so haben sich die Grenzen ein gutes Stück geweitet. Zur Messe "Farbe, Ausbau und Fassade" in München wurden die Ergebnisse des Wettbewerbs vorgestellt und von einer Jury bewertet.

Mit den fünf realisierten Prototypen für Räume und Möbel aus Trockenbauelementen und Stuck zeigten Architekturstudenten, Meisterschüler und Auszubildende des Stuckateurhandwerks eindrucksvolle Phantasiewelten als Leitbild für einen gestalterisch wie auch technisch innovativen Innenausbau.

Das Spektrum der Wettbewerbsobjekte reichte von Raumkonzepten zum Wohnen und Arbeiten über experimentelle Ansätze mit Lehmbauplatten bis zur Weiterentwicklung traditioneller Rabitz-Technik für futuristisch anmutende Möbelentwürfe.

Die Jury (Architekturprofessor Jan R. Krause, Fachjournalist Dirk Meyhöfer und Dipl.-Ing. Architekt Heinz Samson, BAF-Vorstandsmitglied) würdigte das hohe Niveau der Konzepte und die handwerkliche Präzision der Ausführung.

Zum Wettbewerbsbesten kürte die Jury den Beitrag "Future Living Leben im Familienrahmen" von Nadine Büttgen (Fachhochschule Hannover). Das Projekt betreute Prof. Dipl.-Ing. Bernd Kreykenbohm. Für die Ausführung war das Unternehmen Germerott Innenausbau aus Gehrden verantwortlich. Die weiteren Teilnehmer:

Beitrag "Frame" von Friedrike Nürnberg, Fachhochschule Darmstadt. Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Kerstin Schultz, Ausführung: Bundesfachschule (Meisterschule) Stuckateure an der Johann-Jakob-Widmann-Schule in Heilbronn.

Beitrag "sustainable eco strap das nachhaltig ökologische Wohnband" von Abid Öner, Babak Patrick, Mahdawi Nader, Halit Öner (Beuth Hochschule für Technik, Berlin). Betreuung: Prof. Dipl.-Ing. Holger Kühnel. Ausführung: Staatliche Fachschule für Farb- und Lacktechnik in Berlin, OSZ Bautechnik Berlin.

Mit gleich zwei Beiträgen war die SRH Hochschule Heidelberg unter der Betreuung von Prof. Dipl.-Ing. Claudia Nickel vertreten. Es handelte sich einmal um eine Arbeit von Edwin Kömpel, ferner um ein Gemeinschaftsprojekt von Mathias Bornhofen, Sophia Pasparakis und Jana Winkler. Die Ausführung lag in beiden Fällen in den Händen der überbetrieblichen Ausbildungsstätte für Stuckateure in Leonberg.

zuletzt editiert am 23. Februar 2022
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