Was noch vor 15 Jahren undenkbar erschien, ist heute Realität in der Stuckateurinnung Köln. Mit Klaus Arbeiter steht ihr ein Trockenbauunternehmer als Obermeister vor. Grund genug für TA einmal nachzufragen, wie es steht zwischen Stuckateuren und Trockenbauern. Klaus Arbeiter überraschte dabei mit neuen Überlegungen, um fachlich versierte Betriebe für die Innung zu gewinnen.

Hier zwei wichtige Auszüge aus dem Interview:
TA: Was halten Sie von den Stimmen aus Politik und Handwerksverbänden, die in letzter Zeit die Wiedereinführung der Meisterpflicht in einigen Gewerken fordern?
Auch im Trockenbau ist eine zusätzliche Qualifikationsebene durchaus wünschenswert, denn wir brauchen Betriebe, die zu ihrem Handwerk stehen und die eine gute Ausführung zu Preisen anbietet, zu denen man fachgerecht und den Regeln der Technik entsprechend arbeiten kann.
TA: „Trockenbau“ klingt ja auch nicht besonders sexy für einen Auftraggeber, oder?
Der Trockenbau hat sich selbst unsexy gemacht, indem er sich im Markt so verramscht hat und so viel schlechte Qualität da draußen zugelassen wird. Aber da bin ich wieder bei meinem Ansatz: Wir müssen es einfach gemeinsam schaffen, den Trockenbau wieder zu dem zu machen, was er eigentlich ist, nämlich ein sehr komplexes und hoch anspruchsvolles Gewerk. Dazu brauchen wir zuerst einmal mehr qualifizierte Fachunternehmer. Wenn wir dabei vorankommen, wird der Begriff „Trockenbau“ wahrscheinlich auch wieder ein besseres Image bekommen.
Das vollständige Interview mit Klaus Arbeiter lesen Sie in der kommenden Oktober – Ausgabe (10/2015) von Trockenbau Akustik.