Quelle: Getzner

AusbauNews

05. April 2022 | Teilen auf:

Mit Zuversicht ins neue Jahr

Getzner Werkstoffe, Spezialist für Schwingungsschutz, meldet eine positive Geschäftsentwicklung. Das Unternehmen verzeichnet 2021 einen Umsatz von 134 Mio. Euro – eine Steigerung gegenüber 2020 von 27 Prozent. Ein laufender Strategieprozess unterstützt den eingeschlagenen Wachstumskurs und aktuell im Umgang mit den dynamischen Marktbedingungen.

Jürgen Rainalter, Geschäftsführung Getzner (Quelle: Getzner)

Das zweistellige Wachstum 2021 ist zu einem Teil auf Preissteigerungen aufgrund von Rohstoffverteuerung zurückzuführen, mehr noch aber das Ergebnis einer anhaltend hohen Nachfrage nach Schwingungsschutz-Lösungen. „Wir befinden uns in herausfordernden Zeiten, trotzdem sind wir zuversichtlich. Gerade globale Zukunftsthemen, wie der Ausbau des Schienenverkehrs oder eine nachhaltige Stadtentwicklung, erfordern einen innovativen Erschütterungsschutz – und die Qualität unserer Lösungen überzeugt. Deshalb sind uns die meisten Abnehmer in den Märkten treu geblieben – auch in volatilen Zeiten wie diesen, das ist sehr wichtig“, erklärt Jürgen Rainalter, Geschäftsführer von Getzner.

Getzner investierte im vergangenen Jahr elf Millionen Euro in den weiteren Ausbau des Unternehmens inklusive Nachhaltigkeitsprogramme. Neben der Digitalisierung der Prozesse wurde und wird auch in die Internationalisierung und in eine nachhaltige Energieversorgung investiert: „Wir haben uns zum Ziel gesetzt, unseren Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen. Die Energieversorgung erfolgt daher schon heute zu einem großen Teil über unser unlängst erneuertes Kleinwasserkraftwerk und die Photovoltaik-Anlage auf dem 2021 eröffneten Erweiterungsbau“, erklärt Jürgen Rainalter.

Effizienzprogramm zur Zukunftssicherung

Im vergangenen Jahr leitete Getzner einen neuen Strategieprozess in die Wege, um das Unternehmen noch besser auf das angestrebte internationale Wachstum und die sich ändernden Marktbedingungen vorzubereiten: In mehreren Unternehmensbereichen gibt es Initiativen zur weiteren Verbesserung der Zukunftsfitness, Abteilungen wurden synergiebedingt zusammengelegt, andere sind neu entstanden, weshalb auch aktuell neue Mitarbeiter gesucht werden. Dem gegenüber stehen eine Verknappung von Rohstoffen und massive Preissteigerungen als Folge der Corona-Pandemie: „Aufgrund der Entwicklungen im Rohstoffmarkt sind wir leider gezwungen, die Preise für unsere Produkte anzupassen. Wir sind mit Mehrkosten in Millionenhöhe konfrontiert, kriegsbedingt hat sich die Situation aktuell sogar noch verschärft. Wir sehen aber auch, dass es vielen anderen Unternehmen ähnlich ergeht, und hoffen auf das Verständnis unserer Kunden“, erklärt Jürgen Rainalter.

zuletzt editiert am 05.04.2022