Mehr Besucher, mehr Aussteller und mehr Fläche: Die weltgrößte Leistungsschau für Licht, Elektrotechnik sowie Haus- und Gebäudeautomation schloss dieses Jahr mit guten Zahlen.
Sowohl bei der Anzahl der Besucher, der Aussteller als auch der belegten Fläche gab es Zuwächse. 2.589 Aussteller aus 55 Ländern präsentierten ihre Weltneuheiten auf einer Fläche von rund 248.500 Quadratmetern. Rund 216.000 Fachbesucher aus 160 Ländern kamen insgesamt vom 13. bis 18. März 2016 auf das Messegelände in Frankfurt am Main und informierten sich über Innovationen, Lösungen und Produktneuheiten.

Die Internationalität ist im Vergleich zur Vorveranstaltung nochmals angestiegen
67 Prozent (2014: 63 Prozent) der Aussteller und 49 Prozent (2014: 47 Prozent) der Besucher kamen aus dem Ausland. Zu den stärksten Besucherländern nach Deutschland zählten Italien, die Niederlande, Frankreich, Großbritannien und China. Einen erheblichen Zuwachs verzeichneten Spanien und die osteuropäischen Länder, wie Polen, die Tschechische Republik, Ungarn und Rumänien. Ein deutliches Plus ergab sich auch bei den Besucherzahlen aus der Türkei, Indien, Marokko und dem Iran.
„Die Light + Building 2016 hat die hohen Erwartungen der ZVEI-Aussteller erfüllt: Sowohl im Licht- als auch im Gebäudebereich waren Digitalisierung, Vernetzung und Energieeffizienz die bestimmenden Themen in allen Hallen“, so Dr. Klaus Mittelbach, Vorsitzender der Geschäftsführung des Zentralverbandes Elektrotechnik und Elektronikindustrie (ZVEI). Zu den stärksten Besuchergruppen zählte, wie schon in den Jahren zuvor, das deutsche Handwerk. Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH), unterstrich die Bedeutung der Light + Building als wertvolle Plattform für die E-Handwerke: „Intelligente Gebäudevernetzung und Energieeffizienz sind in Zeiten der Digitalisierung untrennbar miteinander verknüpft. Beide Themen – und damit auch die Kompetenzen der E-Handwerke auf diesen Gebieten – standen auf der Light + Building mehr denn je im Fokus.“
Sicherheitstechnik im Mittelpunkt
Ein Schwerpunkt bei der diesjährigen Light + Building lag auf dem Bereich Sicherheitstechnik. Zusätzlich widmete sich diesem Thema erstmals ein paralleler Kongress, das Intersec Forum. Die zweitägige Konferenz für vernetzte Sicherheitstechnik im Kontext intelligenter Gebäude bot ein Programm an Vorträgen, Diskussionsforen und Guided Tours zu Anbietern innovativer Sicherheitstechnik. Rund 150 Teilnehmer aus Planung, Installation und Betrieb von Gebäuden und sicherheitstechnischen Anlagen sowie aus der Elektroindustrie nahmen an der Fachkonferenz parallel zur Light + Building teil. Das Thema Sicherheitstechnik wird am Standort Frankfurt in Zukunft weiter ausgebaut.
Branchenthema Digitalisierung: Aussteller und Rahmenprogramm präsentierten neueste Technik- und Designtrends
Bei der diesjährigen Light + Building stand das Thema Digitalisierung im Mittelpunkt. Daher lautete das Motto: „Where modern spaces come to life: digital – individuell – vernetzt“. Die Industrie zeigte intelligente Lösungen und zukunftsweisende Technologien zur Digitalisierung und Vernetzung sowie aktuelle Designtrends. Dabei standen die Trends im Leuchtenmarkt und der Einfluss von Licht auf den Menschen ebenso im Fokus wie vernetzte Sicherheit, intelligente Haus- und Gebäudeautomation sowie effizientes Energiemanagement. Die Branchenthemen wurden zusätzlich im Rahmenprogramm beleuchtet und in fundierten Fachvorträgen vertieft.