Trockenbau ist heute die innovative Triebfeder für den modernen Innenausbau. Die stetige Weiterentwicklung von Materialien, vor allem die fortschreitenden Qualitätsprozesse bei den Konstruktionen liefern die Basis für die heraus¬ragende Stellung des Trockenbaus im Innenausbau.
Dazu kommen Qualitätsanforderungen vom Markt wie
- die ständig wachsende Vielfalt an Funktionen (vor allem Brand- und Schallschutz),
- niedriges Gewicht und
- schnelle Fertigstellung.
Trockenbaukonstruktionen erfüllen diese Anforderungen in idealer Weise. Sie stehen somit für eine moderne, nachhaltige Bauweise schlechthin.
Ab 01.04.2014 werden deutliche Veränderungen bei den Nachweisverfahren von Trockenbausystemen wirksam, was zu umfangreicheren und detaillierteren Vorgaben für Prüfinstitute und zu einer merklich restriktiveren Umsetzung der Vorgaben führen wird. Bestehende (und gewohnte) Nachweise über abP werden zum Teil ihre Gültigkeit verlieren. Die entsprechenden Systemkonstruktionen müssen nach den neuen Vorgaben erneut geprüft werden. Voraussichtlich werden die bei der Prüfung eingesetzten Konstruktionskomponenten vom Prüfinstitut eindeutig mit Produktnamen und Hersteller spezifiziert. Damit wird die Verwendung ähnlicher, nach Normen (z.B. DIN EN 520 oder DIN 18180) geregelter Komponenten auf Basis eines abP nicht mehr möglich sein.
Den aktuellen Stand zu den neuen Nachweisverfahren und seinen Auswirkungen hat Knauf in der Broschüre „Sicherheit mit System“ zusammengestellt. Die Broschüre steht im Internet unter www.knauf.de/sbl zum Abruf bereit.