Mit einem Plus von rund 12% war die diesjährige BAU so gut besucht wie seit Jahren nicht mehr. Besser noch als die Zahlen aber war die Stimmun.
Ein regelrechter Besucheransturm hat der BAU 2011erneut Rekordwerte beschert und ihre Position als Weltleitmesse der Branche eindrucksvoll untermauert. An sechs Messetagen strömten rund 238.000 Besucher auf das Gelände der Neuen Messe München das entspricht einem Plus von etwa 12% gegenüber der letzten Veranstaltung im Jahr 2009. Einen so starken Anstieg gab es in der fast 50jährigen Geschichte der BAU noch nie.
Die BAU legte aber nicht nur quantitativ zu sie lieferte auch den Nachweis, dass sie für Bauexperten aus aller Welt, vom Planer und Architekten bis hin zum ausführenden Gewerbe, quasi unverzichtbar geworden ist: Als Informations- und Kommunikationsbörse, vor allem aber als Neuheitenschau, auf der die Zukunft des Bauens ins Schaufenster gestellt wird und ebenso als Businessplattform, auf der ganz konkret Geschäfte getätigt und vorbereitet werden. "Die Kunden kommen gerne zur BAU", so Dr. Uwe Gruber, Geschäftsführer von Mapei. "Sie sind hochmotiviert und suchen gezielt nach neuen Ideen. Die BAU ist eine echte Ordermesse, es fällt auf, dass die Kunden hier besonders entscheidungsfreudig sind." Viele Aussteller betonten, dass sie eigens auf die BAU zugeschnittene Standkonzepte entwickeln und ihre Innovationen ganz gezielt auf die BAU ausrichten.
Top-Themen der BAU war in diesem Jahr das nachhaltige Bauen sowie das generationenübergreifende Bauen. Zu beiden Themen gab es mehrere Sonderschauen und zahlreiche Vorträge in Foren und Kongressen, etwa im Kongress "Bauen für die Zukunft nachhaltig, energieeffizient und innovativ" des Bundesbauministeriums oder in der Veranstaltungsreihe "Gebäude der Zukunft" des Bundeswirtschaftsministeriums. Ein absolutes Highlight war das Solarhaus der Hochschule Rosenheim.