Büroraum 2010-09-29T00:00:00Z Kein Durchkommen

Die DIN 52 290 regelt im Teil 2 die Einordnung von Verglasungen in Beschussklassen. DIN 52290 ist auch die Grundlage zur Beurteilung leichter Trennwände hinsichtlich ihres Widerstandes gegen möglichen Beschuss.

Die DIN 52 290 regelt im Teil 2 die Einordnung von Verglasungen in Beschussklassen. DIN 52290 ist auch die Grundlage zur Beurteilung leichter Trennwände hinsichtlich ihres Widerstandes gegen Beschuss. Die Wände werden bezeichnet mit dem Buchstaben M, der Beschussklasse (1 bis 6) und dem Kürzel SF für "kein Durchschuss, splitterfrei" Die einzelnen Beschussklassen werden nach dem verwendeten Geschoss (Kaliber, Geschossart, -masse, -geschwindigkeit) eingeteilt.

Wandtyp

Stahlblech

Es gibt zwei Konstruktionsarten durchschusssicherer Wände.

Konstruktionsart 1

Von ihrem konstruktiven Aufbau her ähneln diese durchschusssicheren Wände klassischen Doppelwandkonstruktionen, die auf den Außenseiten jeweils mit zwei Lagen 12,5 mm Gipsbauplatten bekleidet sind. Die Stahlbleche, die den Durchschuss durch die Wand verhindern, befinden sich im Hohlraum der Wand auf der Innenseite.

Die Widerstandsklasse einer so ausgelegten durchschusssicheren Wand wird bestimmt durch die Dicke des eingebauten Stahlbleches und der Qualität des eingesetzten Stahles. Im Regelfall, bis zur Widerstandsklasse M3, reicht eine Lage Stahlblech (5 mm oder 6 mm), bei höheren Anforderungen werden zwei Stahlblecheinlagen verbaut.

Konstruktionsart 2

Die zweite Bauart ist eine Schalenwand mit einer Stahlunterkonstruktion und außenseitiger Beplankung aus Stahlblech mit eingeklebter Gipsbauplatte. Rückseitig wird die Gipsbauplatte durch unterschiedlich dicke Stahlbleche verstärkt, um den Anforderungen an die Durchschusssicherheit zu entsprechen.

zuletzt editiert am 23. Februar 2022
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