Mit einem Personenaufkommen von heute über 120.000 Fahrgästen pro Tag gehört der Bahnhof Zürich Oerlikon zu den Großbahnhöfen der Schweiz. Um die entsprechende Infrastruktur und die nötigen Erschließungsflächen sicherstellen zu können, planten und bauten die Stadt Zürich und die Schweizerischen Bundesbahnen im laufenden Bahnbetrieb 13 Jahre lang an einer komplexen Verknüpfung von Stadt und Bahn in Zürich. (Foto: René Dürr Architekturfotografie)
Der Einsatz aller Beteiligten führte zum Erfolg: Im siebtgrössten Bahnhof der Schweiz entstand ein elegantes, großzügiges, effizientes Ergebnis für Stadtraum und Bahnverkehr. Die westliche Unterführung verbindet mit zwei breiten Passagen, zwischen denen sich ein Ladenblock befindet, mit Rampen, Fahrradgaragen, Bahnsteigaufgängen und rhythmisch gefalteten Betondecken die vorher bescheiden verbundenen Stadtteile von Oerlikon und begeistert mit subtiler Lichtführung und stets sichtbaren Wegzielen als attraktive Flaniermeile. Die östliche Unterführung, ebenfalls zu einer großzügigen Passage ausgebaut, besticht durch Ladeneinbauten, abgehende Treppen zu den Bahnsteigen und einem neuen Zugang in das wachsende Oerlikon Ost. Die Hochwertigkeit und die herausragende Gesamtlösung des Jahrzehntebauwerks führte zur vom Schweizerischen Ingenieur- und Architektenverein sia vergebenen Auszeichnung ,umsicht 17'.
Lichtplanung:
Christian Vogt, Brigitte Alt, Andreas Aebi, Marcel Schibli
Weitere Projektbeteiligte:
Bauherr:
SBB AG / Stadt Zürich Tiefbauamt
Architekt/Innenarchitekt:
10:8 Architekten GmbH
Elektroplanung:
Ernst Basler + Partner AG | EPAG Elektroingenieure
