Auf ihrer mittlerweile 62. Fachschau präsentierte die Intrakustik ihren Besuchern ein neues Ausstellungskonzept. Nicht Masse, sondern Klasse sollte im Mittelpunkt stehen. Dafür wurden die Aussteller verpflichtet, sich nur auf ein einziges innovatives Produkt zu konzentrieren.
Das Motto klang wie eine echte Herausforderung: „Wettkampf der Innovationen“! 46 Aussteller nahmen diese Herausforderung an und präsentierten auf der mittlerweile 62. Fachschau der Intrakustik am 14. April 2016 in der Carl Benz Arena in Stuttgart ihre ausgewählten Produkte und Systeme. Gut 700 Fachbesucher nutzten die Möglichkeit zum intensiven Kennenlernen der Produkte und Systeme.
Dr. Wolfgang Kristinus, Geschäftsführer der B+M-Gruppe in der Intrakustik, erklärt die Motivation zu dem neuen ‚aufgeräumten‘ Fachschaukonzept: „So eine Fachschau ist doch für unsere Kunden besonders dann interessant, wenn sie wissen, sie bekommen hier in kurzer Zeit über 40 Innovationen selektiert und individuell vorgestellt.“ Deshalb sah das Fachschaukonzept einfache Stände mit nur einer ausgewählten Innovation vor. Der Stand selbst sollte nicht die Firma, sondern das Produkt präsentieren. Um den sportlichen Wettkampf zu betonen, wurde ein Bewertungsbogen mit Punktesystem entwickelt, den die Besucher mit einer Erläuterung am Eingang zur Fachschau erhielten. Auf der abschließenden Abendveranstaltung im benachbarten Mercedes Benz Museum wurden die Sieger gekürt. Den ersten Platz belegte ‚das Stütz- und Sturzprofil perfekt vario‘ von Baustoff + Metall, gefolgt vom ‚Schnellmontage-Deckendübel Stickfix‘ von der Drehfix System GmbH sowie der neuen Habito-Platte von Saint-Gobain Rigips.
Das neue Fachschaukonzept kam sowohl bei Anbietern als auch Besuchern gut an, obwohl Dr. Kristinus zugab, dass man „dem einen oder anderen Hersteller schon gut zureden musste“, damit sich alle an die reduzierte Präsentation hielten. Nach wie vor sei der Wunsch – insbesondere bei den größeren Herstellern – den ganzen „Bauchladen“ zu zeigen noch sehr ausgeprägt. Am Ende aber war die Einsicht sehr verbreitet, dass weniger manchmal mehr bedeuten kann.
