Ministerbesuch bei Knauf
Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller (2.v.l.) sprach mit (v.r.) Nikolaus Knauf (Gesellschafterausschuss) sowie den Geschäftsführenden Gesellschaftern Alexander Knauf und Manfred Grundke über die Fortsetzung der Zusammenarbeit. Foto: Knauf

Branche 2017-03-31T00:00:00Z Hoher Besuch

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller besuchte im März die Knauf Zentrale in Iphofen. Ziel des Gesprächs war die Fortsetzung der Zusammenarbeit sowie die Gründung weiterer Schulungszentren, die der Baustoff-Hersteller bereits jetzt in vielen Schwellenländern unterhält. Hier engagiert sich das Familienunternehmen mit Unterstützung des Ministeriums in der Ausbildung von Architekten und Handwerkern. (Foto: Knauf)

Als Entwickler und Lieferant von Baustoffen ist das Iphofener  Unternehmen inzwischen weltweit auf allen Kontinenten vertreten. Nach Möglichkeit wird in Werken vor Ort produziert. Insbesondere in Afrika, Asien sowie in Süd- und Mittelamerika sieht das Unternehmen sehr gute Perspektiven für die weitere Entwicklung. Damit weltweit die gleichen Standards eingehalten werden, betreibt und unterstützt das Unternehmen in allen Märkten inzwischen über 120 Schulungszentren. Etliche davon sind auch dank Unterstützung durch das Bundesentwicklungsministeriums entstanden. Für viele teils ungelernte Kräfte in Schwellen- und Entwicklungsländern legt eine Ausbildung bei dem Baustoff-Hersteller den Grundstein für die eigene Existenzgrundlage.

Partnerschaftliche Unterstützung findet der Baustoff-Hersteller über das Bundesentwicklungsministerium in der DEG – Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft sowie in der GIZ – Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit, die private unternehmerische Initiativen in Entwicklungs- und Reformländern fördern. Die Bundesunternehmen helfen bei der Anbahnung von Kontakten genauso wie bei der Finanzierung. „Ohne diese Hilfen des Entwicklungsministeriums und seiner Fördergesellschaften wären viele Projekte in der Form nicht realisierbar“, drückten die Gesellschafter dem Bundesminister persönlich ihren Dank aus.

In Zukunft sollen mit Schwerpunkt in den afrikanischen Ländern Ägypten, Algerien, Nigeria und Südafrika weitere neue Schulungszentren realisiert werden.

zuletzt editiert am 23. Februar 2022
Newsletter