Vor dem Hintergrund einer global anwachsenden Diskussion über Nachhaltigkeit beim Bauen trafen sich Mitte Mai rund 400 Fachleute aus über 40 Ländern bei OWA in Amorbach. Das Unternehmen stellte zudem neue Deckenideen vor, die Star-Architekt Hadi Teherani eigens entworfen hatte.
Das Motto des Firmen-Events bei OWA in Amorbach hieß: "Taking the LEED". Das Wortspiel verband gekonnt die beiden Anliegen des Tages: die Vorreiterrolle übernehmen, und zwar mit Produkten, die sowohl in Bezug auf neue Gestaltungsideen als auch in Bezug auf internationale Nachhaltigkeitszertifizierungen (LEED) führend sind.
Rund 400 Händler, Ausbau-Unternehmer, Architekten und Raumdesigner aus über 40 Ländern erlebten auf dem Werksgelände in Amorbach, wie ernst es der Hersteller mit den eigenen Gebäuden nimmt. Der so genannte OWA-Tower der bereits 1999 eingeweihte und heute noch futuristisch anmutende Büroturm erhielt das Gold-Prädikat nach LEED.
"Grüne Architektur bedeutet nicht langweilige Architektur", sagt Mathias Schaper, Geschäftsführer bei OWA, "im Gegenteil. Das Design unserer Decken ist uns wichtiger denn je, auch hier wollen wir die Glanzpunkte der Branche setzen!" Für die passenden Highlights sorgt Star-Architekt Hadi Teherani. Der Hamburger iranischer Herkunft ist ebenfalls ein international erfolgreicher Produktdesigner. OWA konnte ihn dafür gewinnen, erstmals auch Deckensysteme zu entwerfen. Die oberste Etage des Büroturms wurde eigens dafür zum "Innovations-Center" ausgebaut, in dem fortan die neuesten Produkte präsentiert werden sollen.
Neben Rastersystemen für die klassische abgehängte Decke wurden Lamellensegel für bauteilaktivierte Decken bzw. Altbaudecken geschaffen, in denen keine Deckenabhängung möglich ist. Dabei folgten die Entwickler Teheranis Philosophie: mit einfachen Formen, Mustern und geo¬metrischen Elementen, ein Maximum an kreativen Entfaltungs-möglichkeiten zu eröffnen. "Entscheidend ist, was der Architekt daraus macht", betonte der Architekt.
