Branche 2011-12-22T00:00:00Z Generationenwechsel bei Knauf

Zum 01.01.2012 hat Alexander Knauf (37) die Leitung der Geschäfte der Knauf Gips KG in Iphofen übernommen und ist damit für die Knauf Gruppe Deutschland und Schweiz verantwortlich.

Als Vorsitzender der Geschäftsleitung löst er Klaus Koch ab, der zum 31.12.2011 offiziell in den Ruhestand eingetreten ist. Koch hatte das Unternehmen seit 2001 geführt. Er bleibt dem Hause Knauf aber in beratender Funktion verbunden.

Von Kopenhagen aus führte Alexander Knauf bereits seit 2004 verantwortlich die Geschäfte der Knauf-Region Nord-europa. Nach seinem Betriebswirtschaftsstudium in Passau und seinem Abschluss als Master of Economic and Science an der London School of Economics and Political Science (LSE) hatte der heute der 37-Jährige berufliche Erfahrungen unter anderem bei Roland Berger sowie bei der United States Gypsum Corporation (USG) in den USA gesammelt.

Die Verantwortung für die Region Nordeuropa inklusive der Zuständigkeit für die Handelsmarke Danogips hat Alexander Knauf bereits zum 1. Oktober 2011 an Jesper Bo Jörgensen übergeben. Jörgensen war zuvor CEO von Carlsberg (Dänemark), einem Unternehmen, das ähnlich wie Knauf strukturiert ist und auf eigenständige Ländergesellschaften mit regionalem Management setzt.

Die Redaktion stellte Herrn Knauf unter anderem folgende Fragen:

TA: Herr Knauf, in welchen Unternehmens- oder Produktbereichen sehen Sie die größten Wachstumspotenziale?

Alexander Knauf: Seit Jahren stellen wir den hochwertigen Trockenbau in den Mittelpunkt. Das hat sich längst als richtig erwiesen. Inzwischen haben die Entscheider verstanden, dass wir bei Trockenbau über Schallschutz, Brandschutz, Wärmeschutz und hochwertige Oberflächen reden und dass für erfolgreiche Umsetzungen entsprechend abgestimmte Lösungen und Systeme benötigt werden. Mit zunehmender Selbstverständlichkeit findet sich das in den Ausschreibungen wieder.

TA: Können Sie uns schon Ausblicke auf künftige Entwicklungen oder neue Marktsegmente geben?

Alexander Knauf: Natürlich können wir nicht alle Karten offen auf den Tisch legen. Das Bauen muss technisch intelligenter werden, ohne die Beteiligten zu überfordern. Wir brauchen Innovationen, um die Nachhaltigkeit unserer Gebäude zu steigern. Für die Nutzer dieser Gebäude muss das mit einem Zugewinn an Komfort einhergehen. Und die Ästhetik darf bei alledem nicht zu kurz kommen.

Das ganze Interview lesen Sie in Ausgabe 01 / 2012.

zuletzt editiert am 23. Februar 2022
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