Beim Fachgruppen-Abend Trockenbau der Eurobaustoff am 28. Januar 2016 in Dresden gab es (fast) nur lachende Gesichter: Die Händler meldeten auch für 2015 Erfolgszahlen und Industriepartner wurden geehrt. Eurobaustoff-Geschäftsführer Hartmut Möller kritisierte allerdings auch die im Preispolitik einiger Industrie-Partner mit scharfen Worten.
TA sprach mit den Fachgruppensprechern Trockenbau der Eurobaustoff, Katharina Metzger und Thomas. Hier finden Sie einige der Kernaussagen des Interviews.
Anfang des Jahres wurde ein weiterer „Normen-Verein“ im Trockenbau gegründet, bei dem auch die Eurobaustoff mitmischt. Was genau ist dabei ihre Motivation?
Metzger/Richter: Zunächst eine Feststellung, auf die wir Wert legen: Die Eurobaustoff ist nach wie vor an einer Branchenlösung mit allen Beteiligten aus Fachhandwerk, Fachhandel und Hersteller interessiert. Der von uns mitgegründete Verein „WIR für Ausbau und Trockenbau“ ist als Branchenplattform zu verstehen, die sich auch mit den Normen im Trockenbau befasst. Und wir wollen hier nicht nur mitmischen, sondern aktiv mitarbeiten.
Wir, der Fachhandel wissen, dass wir uns in der Vergangenheit viel zu wenig mit technischen und politischen Themen auseinander gesetzt haben. Wir haben uns auf andere verlassen, leider auch zu unserem Nachteil. Das wird sich ändern. Wir werden zukünftig für unsere eigenen Interessen kämpfen. Wir werden für unsere Fachunternehmer Rechtssicherheit, freie Produktauswahl bei Standardkonstruktionen und Logistiklösungen just-in-time erkämpfen. Wir kämpfen für die Norm. Sie bildet den Standard, auf dem sich alles Weitere aufbaut, wobei wir auch schon die europäische Perspektive im Blick haben.
