Mehrere Brandschutz-Verbände gründeten gemeinsam das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB). Das Institut wird die verbandsübergreifenden Themen koordinieren und die Interessen der Brandschutzbranche gegenüber Politik, Behörden und anderen Gruppen vertreten.
Wie in vielen anderen gesellschaftlichen Bereichen engagieren sich seit vielen Jahren auch im Brandschutz zahlreiche Vereinigungen und Verbände. Ihre wertvolle Arbeit ist wichtig für die Branche und legte die Grundlage für die breite Akzeptanz, die der vorbeugende Brandschutz in der Bevölkerung genießt.
Die Vielfalt der verschiedenen Interessengruppen erschwerte bislang die Durchsetzung gemeinsamer Ziele gegenüber den politischen Entscheidungsträgern. Es fehlte eine starke Stimme, die übergreifende Interessen der Branche im vorbeugenden Brandschutz verfolgt.
Nach intensiven Gesprächen gründeten schließlich mehrere Verbände und Einzelpersonen am 24. Februar in Nürnberg das Deutsche Institut für vorbeugenden Brandschutz e.V. (DIvB).
Ziele des DIvB:
Das DIvB hat gemäß Satzung die Aufgabe,
- die Öffentlichkeit über neue Entwicklungen auf dem Gebiet des vorbeugenden Brandschutzes zu informieren,
- kompetenter Partner in allen Fragen des vorbeugenden Brandschutzes für Politik und Wirtschaft zu sein,
- brandschutztechnisches Fachwissen zu bündeln und zur baulichen und betrieblichen Sicherheit beizutragen,
- die wissenschaftliche Forschung und Bildung sowie die Entwicklung auf dem Gebiet des vorbeugenden Brandschutzes zu fördern,
- die Erkenntnisse und Erfahrungen des In- und Auslandes über neueste Verfahren und Methoden aufzubereiten und interessierten Kreisen zu vermitteln.
Zur Erfüllung dieser Aufgaben wurde bereits ein Projektkatalog festgelegt. Die vorläufige Internetseite unter www.divb.org bietet dazu einen umfassenden Überblick.
Zu den ersten Projekten gehört u.a. die Festlegung von Mindeststandards zur Ausbildung der Fachplaner, die Beteiligung an Anhörungsverfahren zur Brandschutzgesetzgebung und die Vorbereitung der Branche auf die Folgen (aus) der Bauproduktenverordnung.
