knaufbiennale
Alejandro Aravenas Projekt „Vara“ ist eine Symbiose aus Kunst und Architektur.

Branche 2016-05-18T00:00:00Z Die Biennale zieht Kreise

Unter dem Namen „Vara“ entstand auf der diesjährigen Architekturbiennale in Venedig ein eindrucksvoller Pavillon nach dem Entwurf des chilenischen Architekten Alejandro Aravena. Das architektonische Kunstwerk besteht aus zehn unterschiedlich großen und ineinander verschlungenen, begehbaren Kreisen. Die Umsetzung gelang dank Außenwandkonstruktionen in Leichtbauweise mit Zementplatten.

Vom 28. Mai bis 27. November 2016 ist die 15. Internationale Architekturausstellung, la Biennale di Venezia, wieder Schauplatz und Treffpunkt für Architekten aus der ganzen Welt. Kurator der diesjährigen Ausstellung ist Alejandro Aravena. Der Pritzker-Preisträger 2016 nimmt mit einem eigenen Entwurf teil. Sein Projekt „Vara“ ist eine Symbiose aus Kunst und Architektur. Die zehn kreisförmigen Gebilde sind miteinander verbunden und verschlungen. Das Spiel unterschiedlicher Raumsituationen, konkaven und konvexen Flächen sowie der Wechsel sich öffnender Räume mit dunklen, immer enger werdenden Nischen bestimmt das Raumerlebnis der Konstruktion.

Als Material für die bauliche Umsetzung entschieden sich die Architekten in Zusammenarbeit für eine wetterfeste Trockenbaukonstruktion. Anstelle der ursprünglich vorgesehenen massiven Wände kommen jetzt Metallprofilen beplankt mit Knauf Aquapanel Zementbauplatten zum Einsatz.

Insgesamt wurden mehr als 400 Knauf CW Stahlprofile 100x50x0,8 mm im Abstand von 40 cm auf Holzplatten verschraubt, die das Fundament bilden. Danach erfolgte die Beplankung von beiden Seiten mit über 1000 m² Knauf Aquapanel Cement Board Outdoor. Die Platten wurden dazu vor Ort entsprechend den jeweils vorgegebenen Rundungen gebogen. Besonders von Vorteil war, dass sich mit den Zementplatten selbst engste Radien umsetzen lassen. So stellten auch die 0,83 m Radius im kleinsten Raum kein großes Problem dar.

zuletzt editiert am 23. Februar 2022
Newsletter