Am 13. November 2015 fand im Hotel Hamburger Hafen die diesjährige Preisverleihung des B+M Awards statt. Ein gut gelaunter Dr. Kristinus übergab zusammen mit seinem Deutschland Geschäftsführer Michael Reinbold acht Preise „für außergewöhnliches Engagement in der Trockenbaubranche“, darunter auch zwei Auszeichnungen, die zu den „Softskills“ zählen.
Dr. Kristinus: „Wir freuen uns natürlich auch über gelungene Superlative im Trockenbau, aber für uns ist vor allem der Wettbewerbsgedanke wichtig. Unsere Erwartungshaltung für diesen Wettbewerb ist, dass durch einen Wettkampf Teams für Innovation sorgen, indem sie neue Wege gehen oder neue Lösungen erdenken und erarbeiten. Das ist in unserem Verständnis einer der Motoren, der diese Branche nach vorn treibt.“
Und damit auch faire Wettbewerbsbedingungen herrschten, wurde nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung eines Objektesund auch nicht nur die gestalterische Bedeutung bewertet, sondern ein Schwerpunkt lag auf der Unternehmensgröße der Teilnehmer. So gab es zum Beispiel einen Preis „Trockenbau bis 10 Mitarbeiter“ und einen Preis „Trockenbau über 10 Mitarbeiter“. Ersteren gewann Milos Jeknic für die Gestaltung einer Zahnarztpraxis in Saarbrücken, letzteren gewann Haydn & Oberneder Akustikbau mit dem Umbau eines Romantikhotels.
In den klassischen Trockenbaudisziplinen aber setzten sich auch in Hamburg die Koryphäen durch, die auch in Trockenbau-Akustik regelmäßig mit Objektbeiträgen erscheinen. Die Burkhard Okel GmbH gewann in der Kategorie „Holzbau“ mit einer Dachaufstockung auf die werkseigene Halle. TM Ausbau gewann das Thema „Innovative Problemlösungen“ mit einem gigantischen Deckensegel, dessen millimetergenaue Vorfertigung die Herausforderung war. Und die die Kategorie „Deckengestaltung“ gewann die Bölter GmbH mit einer Lichtdecke, die sich wie ein Lichtband in der Sparkasse in Göttingen über zwei Geschosse hinweg zieht. Phantastisch.
Am Ende hatten die Gewinner lediglich einen hauchdünnen Vorsprung vor denjenigen, die auf die Plätze verwiesen wurden. Denn die Qualität aller eingereichten Objekte war hoch, so dass es eigentlich Verlierer im klassischen Sinne nicht gab.
