Europaweit werden für öffentliche Gebäude im Trockenbau zunehmend Platten mit der Baustoffklasse A1 ausgeschrieben. Grund ist die europäische Harmonisierung der Brandschutzprüfungen und Brandschutzklassifizierungen, die zur Verschärfung der nationalen Anforderungen an Baustoffe und Bauteile führt.
Mit der neuen Brandschutzplatte Firepanel A1 stellt Fermacell ein Produkt vor, das diese hohen Anforderungen erfüllt und so eine sichere Lösung für den baulichen Brandschutz bietet. Möglich wurde die Entwicklung durch eine neue Rezeptur und die Verwendung von nichtbrennbaren Fasern. Die bekannten Eigenschaften der Fermacell Gipsfaserplatte im Trockenbau bleiben dabei erhalten. Der Plattenwerkstoff kann überall dort eingesetzt werden, wo für den baulichen Brandschutz Platten der Baustoffklasse A1 gefordert werden. Verschiedene Konstruktionen mit Firepanel A1 von EI 60 (Schachtwand) bis EI 120 (Trennwand) sind verfügbar. Die Verarbeitung erfolgt wie bei klassischen Gipsfaserplatten: Die erste Lage wird mit Schnellbauschrauben auf der UK befestigt. Die äußeren raumseitig angeordneten Lagen werden mit Klammern oder Schrauben in der darunter liegenden Platte unterkonstruktionsneutral befestigt. Bei mehrlagigen Konstruktionen werden die Plattenstöße der ersten unteren Lage dicht gestoßen. Eine Verspachtelung der Fugen ist dabei nicht erforderlich.
