Vorderseite einer Rigips/Saint-Gobain Produktbroschüre mit blau-gelbem Layout. Deutlich lesbar ist der Titel "Rigidur – Genormte Brandschutzkonstruktionen im Holzbau" und ein Foto einer Baustelle bzw. Brandschutzkonstruktion im Innenraum ist zu sehen.
Rigips hat mehrere Broschüren veröffentlicht, die bei der Planung normkonformer Konstruktionen nach DIN 4102-4 helfen: unter anderem für Konstruktionen im Holzbau. (Quelle: Rigips)

Brandschutz 2026-07-15T10:43:00Z Brandschutz im Holzbau mit Gipsfaserplatten sicher planen

Seit Juni 2025 gilt die überarbeite DIN 4102-4 – Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen – Teil 4. Rigips zeigt klassifizierte Lösungen in einer neuen Broschüre.

Das aktualisierte technische Regelwerk enthält wesentliche Neuerungen, insbesondere für den Holzbau mit Gipsfaserplatten. Hersteller Rigips bietet hierfür die Platte „Rigidur H“ an. Mit dieser sind nach der erweiterten Norm zahlreiche klassifizierte Brandschutz-Konstruktionen realisierbar. In der soeben veröffentlcihten Broschüre giubt der Hersteller einen Überblick über die neu geregelten Einsatzbereiche und die möglichen Konstruktionen mit „Rigidur H“.  

Was ist neu in der Norm DIN 4102-4?  

Die überarbeitete DIN 4102-4 dokumentiert die brandschutztechnischen Eigenschaften klassifizierter Baustoffe und Bauteile wie Wände, Decken und Stützen. Sie bildet die Grundlage für den Nachweis der Bauart im baulichen Brandschutz. Für Architekten und Planer ist das katalogartige Regelwerk die Grundvoraussetzung für eine sichere und normkonforme Planung von Gebäuden.  

Im Vergleich zur vorherigen Version ergeben sich aus der aktualisierten DIN 4102-4 umfassendere Bauteilkataloge, in denen nur die grundsätzlichen Konstruktionsbestandteile definiert sind. Als brandschutztechnisch wirksame Bekleidung können Gipsplatten und Gipsfaserplatten verwendet werden. Damit bietet die Norm für eine Reihe von Platten erstmals eine umfangreiche Auswahl klassifizierter Brandschutz-Konstruktionen und macht damit zahlreiche bisher erforderliche Sondernachweise entbehrlich. Rigips zeigt diese in der Broschüre für die Platte „Rigidur H“.  

Zu den gezeigten Varianten gehören nichttragende und tragende Holzständerwände, Außenwände, Gebäudeabschlusswände, Wände anstelle von Brandwänden, Massivholzwände und Holzbalkendecken mit Metall-Unterkonstruktion ebenso wie direkt bekleidete Holzbalkendecken, teilweise freiliegende Holzbalken, Massivholzdecken sowie der klassifizierte Dachgeschossausbau.  

„Die aktualisierte DIN 4102-4 ist mit ihrer Überarbeitung auf stattliche 349 Seiten angewachsen und insbesondere der Holz- und Trockenbau wurde umfangreich ergänzt“, erklärt Andreas Ebbers, Entwicklungsingenieur im Rigips Systemmanagement. „Der größere Umfang geht allerdings streckenweise zu Lasten der Überschaubarkeit. Deshalb hat Rigips für seine klassifizierten Konstruktionsvarianten insgesamt fünf besonders übersichtlich strukturierte Broschüren aufgelegt. Rigips Brandschutzkonstruktionen werden darin detailliert beschrieben, was die Planung und Ausführung nicht nur sicherer, sondern auch einfacher macht." 

Hier stehen die Broschüre „Genormte Brandschutzkonstruktionen im Holzbau. Mit Rigidur H Gipsfaserplatten von RIGIPS" sowie weitere Broschüren zur geänderten Norm zum Download zur Verfügung.

zuletzt editiert am 15. Juli 2026
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