Die Aktion BIM.together lässt Messebesucher BIM am Gebäudemodell live erleben. Namhafte Aussteller; unter anderem die Verlagsgesellschaft Rudolf Müller; präsentieren Vorgehensweisen und Nutzen vernetzter BIM-Informationen digital und am realen Modell aus dem 3D-Drucker.
Im Mittelpunkt von BIM steht das „I“ für Information. Denn das Modellieren von und mit Informationen ist der Kern des BIM-Prozesses. Vom 16. bis 21. Januar können Besucher der Messe BAU 2017 in München die Vernetzung von BIM-Informationen am realen Gebäudemodell erleben. Dazu haben sich fünf führende Regelsetzer, Informations- und Softwareanbieter zusammengetan und präsentieren BIM.together: VDI Verein Deutscher Ingenieure, Beuth Verlag, Verlagsgesellschaft Rudolf Müller, f:data und DBD Dr. Schiller und Partner.
Für die gemeinsame Aktion wurde das bereits verwirklichte Hotelprojekt „Laasenhof“ als digitales Gebäudemodell in der CAD-Software Autodesk Revit erfasst. Direkt bei der Bearbeitung erfolgte das „Beschreiben“ der Bauteileigenschaften im Auswahldialog des DBD-BIM Plug-in. Durch die online eingebundenen Dynamischen BauDaten von DBD-BIM ist die Konformität zu STLB-Bau (gemäß DIN SPEC 91400) gesichert. Außerdem die Vernetzung mit den jeweils für die Aufgabenstellung benötigten Regeln der Technik.
Abschließend entstand das Gebäude aus dem 3D-Drucker noch einmal neu. Raum und bauteilweise lassen sich per QR-Code und NFC gezielt die planungsrelevanten Informationen aus DIN-Baunormen, VDI-Richtlinien und Fachregeln des Deutschen Dachdeckerhandwerks aufrufen.
Außerdem detaillierte Leistungsbeschreibungen nach STLB-Bau, zugehörige Baupreise und DIN 276-Kosten, die der Planer dank der Anwendung von DBD-BIM auf Knopfdruck zur Verfügung hat. Selbst Einzelkosten der Teilleistungen können abgerufen werden. So wird für Bauunternehmer erstmals eine Angebotskalkulation direkt aus dem BIM-Gebäudemodell möglich.
Ein kompletter Rundgang bei BIM.together ist zu empfehlen. Denn jeder Aussteller präsentiert an seinem Stand eigene Schwerpunkte.
