Mehr als 80 Berufsschullehrer und Ausbilder überbetrieblicher Ausbildungsstätten aus ganz Deutschland trafen sich Mitte April im Bildungszentrum des Baugewerbes (BZB) in Krefeld, um gemeinsam über die Zukunft der Stuckateur-Ausbildung nachzudenken. Veranstalter war der Bundesverband Ausbau und Fassade im ZDB, der Unterstützung fand von der Soka Bau, dem Kompetenzzentrum Ausbau und Fassade, der Zukunfts-Initiative Handwerk NRW 2.0 und der Sto-Stiftung.
Vorrangiges Ziel des Kongresses war es, neue Impulse für die Ausbildung Stuckateure zu entwickeln und die bisherigen regionalen Initiativen bundesweit bekannt zu machen. Rolfgeorg Jülich, der Vorsitzende der BZB Düsseldorf: „Die Erfahrung hat gezeigt, dass Kooperationen ungemein hilfreich sind, um junge Menschen für den interessanten und anspruchsvollen Beruf des Stuckateurs zu begeistern.“ In Anlehnung an den ersten Kongress dieser Art, der vor fünf Jahren in Berlin stattfand, ging es bei den Themen schwerpunktmäßig um Nachwuchswerbung und Fachkräfte-Sicherung sowie Innovationen auf dem Energie-Sektor und Möglichkeiten der Qualitätsverbesserung.
15 namhafte Referenten lieferten Beiträge. Viele davon zeigten die enormen und kreativen Anstrengungen, die vor Ort unternommen werden, um junge Leute für die Ausbildung zum Stuckateur zu begeistern. Sie zeigten aber auch, mit welchen Vorurteilen und sozialen Schwierigkeiten sie in der Praxis kämpfen müssen. In mehreren Beiträgen wurde gezeigt, mit welchen Initiativen das schlechte Image der Baubranche in der Allgemeinheit bekämpft wird und wie man Ausbauunternehmen ermuntert, wieder mehr in Ausbildung zu investieren.
Einzelheiten zu den Beiträgen lesen Sie in der kommenden Ausgabe von TA Trockenbau Akustik.
