Krefeld Kita

Branche 2014-04-17T00:00:00Z „Architektur!“: Datenbank zum „Tag der Architektur“ jetzt im Netz

Genau 418 Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks werden am 28. und 29. Juni 2014 in 166 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens für Besucher geöffnet sein – und können ab sofort online mit Fotos und Details im Internet unter www.aknw.de abgerufen werden. Interessierte sind eingeladen, sich von Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern die neuen oder erneuerten Bauten vorstellen und erläutern zu lassen.

Der Tag der Architektur findet in Nordrhein-Westfalen zum 19. Mal statt. Mit 418 neuen und erneuerten Bauwerken sowie Objekten der Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung wird dabei die ganze Breite des Planens und Bauens in NRW erlebbar. Der besondere Reiz ergibt sich dadurch, dass die große Mehrzahl der Objekte üblicherweise nicht für Besucher offen steht – das gilt für private Wohnhäuser ebenso wie für viele Büro- und Wirtschaftsbauwerke. Im vergangenen Jahr wollten sich rund 40.000 Architekturfans diese Gelegenheit nicht entgehen lassen, um aktuelle Architektur hautnah vor Ort zu erleben.

Gezeigt werden in diesem Jahr zahlreiche Privathäuser, aber auch neue Miet- und Eigentumswohnungen, Bauwerke für Büro und Verwaltung, Schule und Bildung, Senioren und Kinder, Handwerk und Gewerbe. Neben vielfältigen Anregungen für eigene Planungs- und Baumaßnahmen können die Besucher auch im direkten Dialog mit den Fachleuten vor Ort Positionen diskutieren, Fragen erörtern und Probleme lösen.

Energetische Optimierung, Barrierefreiheit: Mehr Wohnqualität in Neubau und Bestand

Besondere Beachtung erfahren gegenwärtig – gerade im privaten Wohnbereich – Objekte, die sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels befassen: Wie kann man auch im Alter noch in den eigenen vier Wänden leben? Barrierefreiheit, gute Infrastruktur, dezentrale Pflegeangebote, lebendige Nachbarschaften lauten hier die Stichworte, zu denen man am Tag der Architektur zahlreiche Beispiele besuchen können wird. Das schließt auch gemeinschaftsorientierte Wohnprojekte mit ein.

Auch die Frage der energetischen Optimierung bestehender Gebäude stellt sich angesichts steigender Energiekosten und zunehmender gesetzlicher Vorgaben für viele Eigentümer und Bauherren mit wachsender Dringlichkeit. Architektinnen und Architekten zeigen mit vielen Beispielen, wie Maßnahmen zur energetischen Ertüchtigung von Gebäuden zu vertretbaren Kosten umgesetzt werden können.

Private Wohnhäuser erleben: Anregung und Angebot zum Gespräch

Wie kann ich mit kleinen Umbaumaßnahmen große Raumwirkungen erzielen? Wie kann ich mein geerbtes Wohnhaus aus den 1970er Jahren modernisieren? Wie aufwändig ist ein Dachausbau oder ein Anbau? Wie funktioniert eine Wärmepumpe, wie ein Passivhaus? Was kann ich aus meinem Reihenhausgarten machen? – Viele private Bauherren haben solche Fragen. Am Tag der Architektur bietet sich die Gelegenheit, ganz konkrete Fragen vor Ort mit Fachleuten zu besprechen und am konkreten Beispiel anschaulich zu erörtern.

Öffentliche Bauten: Von der Kita bis zum Landesarchiv

Nicht nur Wohn- und Geschäftshäuser locken am Tag der Architektur jedes Jahr viele Besucher an, sondern auch die Bauwerke der Öffentlichen Hand. Mit dem neu eröffneten Hans-Sachs-Haus in Gelsenkirchen (Architekten: Alfred Fischer / gmp, Hamburg) sowie dem Landesarchiv in Duisburg (Ortner & Ortner Baukunst, Wien) sind zwei prominente und viel diskutierte Großprojekte zu erleben, deren ausdrucksstarke Architektursprache sicherlich viele Besucher bewegen wird. Aber auch kleine Bauten der Städte und Gemeinden laden zum Besuch ein. In diesem Jahr sind besonders viele Kitas zu sehen – Folge des Rechtsanspruchs auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter drei Jahren.

zuletzt editiert am 23. Februar 2022
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