„Lauter Sport in leisen Hallen“ hieß das Symposium des Fraunhofer Institutes für Bauphysik (IBP) und des Deutschen Sportlehrerverbandes. Es fand am 20.Januar 2015 in den Tagungsräumen des IBP in Stuttgart statt. Ziel der Initiative ist die Erarbeitung einer guten Akustik in den ansonsten stiefmütterlich behandelten Sport- und Schwimmhallen.
Die akustische Situation in Sport und Schwimmhallen in Deutschland ist desolat. Würden für Sportlehrer die gleichen rechtlichen Regelungen gelten wie für industrielle Arbeitnehmer, dann müssten sie in den meisten Sporthallen oder Schwimmbäder Gehörschutz tragen. Nicht selten nämlich überschreiten die Lärmpegel dort die 80 dB. Die Länder und Kommunen verwehren sich gegen solche Ideen mit dem Argument, dass die Sportlehrer im Gegensatz zu Industriearbeitern nicht 8 Std. dieser Geräuschkulisse ausgesetzt seien. So Dr. Drotleff in seiner Bestandsaufnahme des aktuellen Zustandes der Gebäude.
So sehen die Rahmenbedingungen aus, die zu der Initiative „Lauter Sport in leisen Hallen“ führte. Als Leiter der Abteilung Akustik stellte Prof. Leistner das Projekt in seiner Begrüßung so vor. „Im Mittelpunkt dieser Initiative steht die Vorstellung und Verbreitung von akustisch, gestalterisch und wirtschaftlich geeigneten Lösungsansätzen. Es gilt aber auch, Handlungs- und Planungshilfen sowie nachahmenswerte Musterlösungen zu präsentieren.“ Kein Wunder also das das mit ca. 180 Personen übervoll besetzte Auditorium zum überwiegenden Teil aus planenden Behörden, ausschreibenden Stellen, Bauämtern und Sachverständigenbüros bestand.
Weitere Informationen zum lesen Sie in Ausgabe 3/2015 von TA Trockenbau Akustik.