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Zwei Schwergewichte im Leichtbau

Anfang Mai trafen sich in Bad Wörishofen die Mitglieder der Bundesfachabteilung (BFA) Ausbau und Trockenbau des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie zu ihrer jährlichen Versammlung. Zwei bedeutende Themen dominierten den fachlichen Teil der Veranstaltung: Die Digitalisierung und die Mitarbeiterentwicklung.

Bundesfachabteilung BFA 2019
Unternehmer und Unternehmen unterschiedlicher Größe und Tätigkeitsfelder trafen und besprachen sich. Bild: T+A Trockenbau und Ausbau

Claudio Liguori stellte die Arbeit der ­Innovation Ausbau, des Vereins zur Förderung innovativer Bauweisen, vor. Dieser habe in den letzten vier Jahren seit seiner Gründung seinen Mitgliedern knapp 20 Workshops zu den Themen Digitalisierung, Nachwuchswerbung und Zukunft der Logistik angeboten. Liguori freute sich über die rege Teilnahme an den Workshops und versprach eine Fortführung des anspruchsvollen Programms. Moritz Skala sprach über Maßnahmen des Hauptverbands zur Nachwuchswerbung. Er referierte dabei im Detail zum Projekt „Ausbau Held“, die Deutsche Nachwuchsmeisterschaft der Trockenbaumonteure. Die Meisterschaft des vergangenes Jahres bezeichnete Skala als ein Erfolg für die BFA. Nun gelte es, das Projekt zum Beispiel mit einer eigenen Internet-Präsenz weiterzuentwickeln und das Interesse in der Branche zu steigern.

„Normungsarbeit ist technisch nicht schwierig. Aber mühsam in der Zusammenarbeit mit den unterschiedlichen Interessengruppen – und langwierig“, meinte Christian Barbey in seinem Beitrag über seine Normungsarbeit für die BFA Ausbau und Trockenbau. Die Mühen führen aber auch regelmäßig zu Ergebnissen; er verwies dazu auf die im April 2019 aktualisierte DIN 18181. Neben Christian Barbey gaben auch Geschäftsführer Andreas Götze und weitere einen Überblick über die Vorstandsarbeit: Götze verwies darauf, dass im Hauptverband derzeit rund 185 Personen in über 200 Normenausschüssen für die Mitglieder tätig seien.

Menschen entwickeln, Ziele erreichen

Gastgeber der Veranstaltung war die Hilti AG, die entsprechende Räumlichkeiten in der Hilti Akademie in Kaufering zur Verfügung stellte. Daher bot sich den Teilnehmern nachmittags die Gelegenheit, einen Eindruck von zum Teil noch in der Entwicklung befindlichen Geräten und Lösungen in den Bereichen Messtechnik, Befestigung und Brandschutz zu erhaschen.

Nimmt man die Zahl der Nachfragen als Maßstab, kann der Vortrag von Uwe Velhagen, Leiter Personalentwicklung und Training, als ein Höhepunkt der Veranstaltung bezeichnet werden. Velhagen machte deutlich, wie sehr dem Unternehmen an der Entwicklung der Mitarbeiter gelegen sei. Dies sei eine der „wenigen“ Aufgaben der Führungskräfte: „Führungskräfte haben bei Hilti nur zwei Aufgaben: Mitarbeiter entwickeln und die geplanten Ergebnisse einfahren. Eigentlich nicht viel, oder?“, so Velhagen mit einem Schmunzeln.

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