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Stuckateur Tobias Schmider tritt bei World Skills an

Vom 22. bis zum 27. August starten 1.500 TeilnehmerInnen aus 60 Ländern weltweit in 56 Disziplinen bei der Weltmeisterschaft der Berufe, der WorldSkills. Diese findet bereits zum 45. Mal statt, in diesem Jahr im russischen Kazan. Dort, wo im vergangenen Jahr die deutsche Fußballnationalmannschaft aus der WM ausschied, tritt jetzt das Nationalteam Deutsches Baugewerbe im Kampf um Gold, Silber und Bronze an – mit hoffentlich mehr Erfolg.

Tobias Schmider
Foto: ZDB/Ruffer

Das Nationalteam Deutsches Baugewerbe besteht aus sechs hochbegabten Nachwuchshandwerkern, die in den fünf Gewerken Zimmerer, Maurer, Fliesenleger, Stuckateur und Beton-/Stahlbetonbauer ihr Können unter Beweis stellen. Das Stuckateurhandwerk vertritt der 21-jährige Tobias Schmider. Nachdem sich der Stuckateurgeselle aus Mittelfranken Ende März bei einem Ausscheidungswettbewerb für die WM-Teilnahme qualifiziert hat, trainiert er fleißig: „Ich will am Ende zu den Besten zählen und eine Medaille erreichen. Das heißt aber auch, dass ich mich jetzt in der Vorbereitung zusammenreißen muss. Schließlich ist die internationale Konkurrenz hart.“ Tobias Schmider weiß, dass der Wettbewerb etwas Besonderes ist: „Dann, wenn es drauf ankommt, muss man Nervernstärke beweisen und das liefern, was man vorher gelernt hat. Das, was ich hier mitnehme, bringt mich in meinem gesamten Berufsleben vorwärts. Es ist eine einmalige Chance.“ 

Die Fachkräfte für morgen

Getragen wird das Nationalteam Deutsches Baugewerbe vom Spitzenverband der mittelständischen Bauwirtschaft, dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Für Hauptgeschäftsführer Felix Pakleppa ist die Förderung junger Menschen, die für ihren Beruf am Bau brennen, ein Herzensanliegen – und ein politisch wichtiges obendrein: „Die deutsche Bauwirtschaft hat eine hervorragende Berufsausbildung. Wir bilden die Fachkräfte von morgen aus – und das kann sich im internationalen Vergleich sehen lassen. Die Bauhandwerker in unserem Nationalteam sind die Besten der Besten und zeigen, dass eine Ausbildung am Bau ein exzellenter Grundstein für die eigene Karriere ist,“ erklärt Pakleppa. So kann die Ausbildung in einem handwerklichen Beruf der erste Schritt zur Gründung des eigenen Unternehmens sein. In der Baubranche sind 80 Prozent der Lehrlinge in mittelständischen Betrieben beschäftigt. Tendenz steigend: Ende 2018 waren gegenüber dem Vorjahr rund fünf Prozent mehr junge Menschen in einer Ausbildung in einem Bauberuf – eine wichtige Entwicklung angesichts der Fachkräftesituation in der Branche

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