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Kategorie Kulturbauten

Das Lichtkonzept des Ulmer Münster, das Ingenieure Bamberger aus Pfünz für das Münster erarbeitetet haben, setzt die gotische Architektur und deren natürliche Lichtführung als Maßstab an. So wird nicht nur das fehlende Funktionslicht ergänzt, sondern auch das Raumerlebnis, welches sich bereits aus der natürlichen Tageslichtführung und der Intention früherer Baumeister ableiten lässt, fortgeführt. (Foto: Bildhübsche Fotografie | Andreas Körner)

Kategorie Kulturbauten Ulmer Münster
Foto: Bildhübsche Fotografie | Andreas Körner

Als Lösung wurden Pendelleuchten entwickelt, die ihren Platz in den Jochen zwischen Haupt- und Seitenschiff haben. Da die Sichtachsen der Schiffe frei bleiben, ist der Blick ins Gewölbe ungehindert. Die Lichtaufgaben werden nun durch an den Pendelleuchten montierte Lichtköpfe realisiert.

Diese Lichtköpfe setzen das Licht für den gesamten Kirchenraum zusammen. Direkt nach unten in die Bänke strahlendes Funktionslicht ergänzt die schwachen Tageslichtverhältnisse und beleuchtet auch die Architektur. Nach oben gerichtete Lichtköpfe öffnen die Dimensionen und führen auch am Abend den Tageslichteindruck fort. Jeder LED Lichtkopf ist justierbar. Mit bis zu 20 bzw. 24 Lichtköpfen und bis zu 11 verschiedenen Lichttechniken wird das beschriebene Ziel erreicht.

Lichtplanung:

Walter Bamberger, Andreas Fürsich, Monika Kadlubek

Weitere Projektbeteiligte:

Bauherr:

Evang. Gesamtkirchengemeinde Ulm

Architekt/Innenarchitekt:

Münster Bauamt, Ulm

Elektroplanung:

Ingenieure Bamberger GmbH & Co. KG